Gewinn- und Verlustrechnung 
1. Januar bis 31. Dezember 2015

 

Werte in Millionen Euro
Anhang20152014
Umsatzerlöse1)70 60748 951
Herstellungskosten des Umsatzes–46 675–31 963
Bruttoergebnis23 93216 988
Vertriebs- und Verwaltungskosten2)–13 787–9 469
Forschungs- und Entwicklungskosten3)–6 378–4 959
Sonstige betriebliche Erträge4)3 9321 126
Sonstige betriebliche Aufwendungen5)–3 068–912
Ergebnis aus Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden–44 256
EBIT4 5873 030
Finanzerträge6)2 9872 114
Finanzaufwendungen6)–3 085–1 769
Ergebnis vor Steuern4 4893 375
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag7)–952 –714
Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten3 5372 661
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsaktivitäten –24
Ergebnis nach Steuern3 5372 637
davon nicht beherrschende Anteile8)344227
davon Gesellschafter des Mutterunternehmens3 1932 410

Gesamtergebnisrechnung
1. Januar bis 31. Dezember 2015

 

 

Werte in Millionen Euro
20152014
Ergebnis nach Steuern3 5372 637
Veränderung aus veräußerbaren Finanzinstrumenten
im Eigenkapital erfasst
38420
davon nicht beherrschende Anteile1411
in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen–149–209
davon nicht beherrschende Anteile–2–2
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften9241 149
davon nicht beherrschende Anteile66125
Reklassifizierbares Ergebnis8131 360
davon Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden–1110
Neubewertungen bei Pensionsrückstellungen811–1 837
davon nicht beherrschende Anteile–1
Nicht reklassifizierbares Ergebnis811–1 837
davon Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden–178
Erfolgsneutral erfasste Wertänderungen der Periode1 624–477
Gesamtergebnis5 1612 160
davon nicht beherrschende Anteile422360
davon Gesellschafter des Mutterunternehmens4 7391 800

Bilanz
zum 31. Dezember 2015

 

 

Aktiva
Werte in Millionen Euro
Anhang31.12.201531.12.2014
Kurzfristige Vermögenswerte
Flüssige Mittel10)3 7075 513
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen11)13 2408 785
Übrige finanzielle Vermögenswerte12)1 8332 109
Ertragsteuerforderungen300469
Übrige Vermögenswerte13)1 5041 238
Vorräte14)9 6517 194
30 23525 308
Langfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte15)11 53410 468
Ertragsteuerforderungen81104
Sachanlagen16)18 14213 251
Immaterielle Vermögenswerte17)12 4907 338
At Equity bewertete Beteiligungen1521 666
Übrige Vermögenswerte16184
Latente Steuern7)4 4713 705
47 03136 616
Bilanzsumme77 26661 924
Passiva Werte in Millionen Euro
Anhang31.12.201531.12.2014
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen18)6 1843 599
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten19)2 1951 094
Ertragsteuerverbindlichkeiten233254
Übrige Verbindlichkeiten20)5 4943 706
Ertragsteuerrückstellungen109184
Übrige Rückstellungen20)3 6633 239
17 87812 076
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten19)5 3435 112
Übrige Verbindlichkeiten20)24778
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen21)11 2629 935
Ertragsteuerrückstellungen816611
Übrige Rückstellungen20)4 8413 425
Latente Steuern7)2 4551 146
24 96420 307
Eigenkapital22)
Gezeichnetes Kapital1 2001 200
Kapitalrücklage4 5574 557
Gewinnrücklagen26 94822 460
Bilanzgewinn142102
Nicht beherrschende Anteile1 5771 222
34 42429 541
Bilanzsumme77 26661 924

Eigenkapitalveränderungsrechnung

 

 

Werte in Millionen Euro
Gewinnrücklagen
Kumulierte ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung
Gezeichnetes KapitalKapitalrücklageErwirtschaftete ErgebnisseEigene AnteileWährungsumrechnungWertpapiereSonstigeSummeBilanzergebnisEigenkapital MutteruntenehmenEigenkapital nicht beherrschende AnteileKonzerneigenkapital
1.1.20141 2004 55723 060–62–606527–1 998–2 0778826 76692027 686
Gesamtergebnis1 024202–1 836–6102 4101 8003602 160
Dividendenzahlungen–88–88–88–176
Einstellung in die Gewinnrücklagen2 308–2 308
Übrige Veränderungen–159–159–15930–129
31.12.20141 2004 55725 368–62418729–3 993–2 84610228 3191 22229 541
Gesamtergebnis858–1238111 5463 1934 7394225 161
Dividendenzahlungen–102–102–291–393
Einstellung in die Gewinnrücklagen3 051–3 051
Übrige Veränderungen–109–109–109224115
31.12.20151 2004 55728 419–621 276606–3 291–1 40914232 8471 57734 424

Kapitalflussrechnung

 

 

Werte in Millionen Euro
Anhang 23)20152014
EBIT¹4 5873 006
Abschreibungen²4 3592 341
Erhöhung Pensionsrückstellungen9524
Erhöhung langfristige Rückstellungen79345
Buchgewinne aus Abgang von Anlagevermögen–100–86
Buchverluste aus Abgang von Anlagevermögen127104
Neubewertung von Beteiligungen–2 136
Ergebnis aus at Equity bewerteten Beteiligungen44–256
Finanzerträge, zahlungswirksam1 507828
Finanzaufwendungen, zahlungswirksam–1 630–980
Erhaltene Zinsen und Dividenden475679
Gezahlte Zinsen–242–209
Gezahlte Ertragsteuern–1 044–630
Cash-Flow6 8354 866
Erhöhung Vorräte–148–385
Veränderung Forderungen und sonstige Vermögenswerte385–474
Verminderung Verbindlichkeiten–489–457
Veränderung kurzfristige Rückstellungen–624285
Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit (A)5 9593 835
Erwerb von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten–3 507–27
Veräußerung von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten19–18
Investitionen in das Anlagevermögen–4 848–3 140
Erlöse aus Abgang von Anlagevermögen456268
Kauf von Wertpapieren–9 844–6 516
Verkauf von Wertpapieren10 5206 661
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit (B)–7 204–2 772
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten4861 159
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten–748–513
Gezahlte Dividenden–393–176
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit (C)–655470
Veränderung der liquiden Mittel (A+B+C)–1 9001 533
Liquidität Jahresanfang (1.1.)5 5133 799
Wechselkursbedingte Erhöhung der Liquidität90123
Konsolidierungskreisbedingte Erhöhung der Liquidität458
Liquidität Jahresende (31.12.)3 7075 513

Konzernanhang

Grundlagen und Methoden

 

Allgemeine Erläuterungen

 

Der Konzernabschluss der Bosch-Gruppe zum 31. Dezember 2015 ist nach den Vorschriften des International Accounting Standards Board (IASB), London, erstellt. Es werden die am Abschlussstichtag in der EU anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) berücksichtigt. Die Angaben zum Vorjahr sind nach denselben Grundsätzen ermittelt.

 

Der Konzernabschluss entspricht den Vorschriften des § 315a des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards.

 

Die EU hat im Jahr 2015 folgende Änderungen an den internationalen Rechnungslegungsstandards übernommen:

 

  • 23. November 2015: Änderungen an IAS 16 Sachanlagen und IAS 41 Landwirtschaft
  • „24. November 2015: Änderungen an IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen
  • „2. Dezember 2015: Änderungen an IAS 16 Sachanlagen und IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte
  • „15. Dezember 2015: Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2012-2014
  • „18. Dezember 2015: Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses

 

Die genannten Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen, verpflichtend anzuwenden, es erfolgt keine vorzeitige Anwendung in der Bosch-Gruppe. Aus der erstmaligen Anwendung der geänderten Standards werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Bosch-Gruppe erwartet. Die Auswirkungen der noch nicht von der EU übernommenen Standards IFRS 9 Financial Instruments und IFRS 15 Revenue Recognition auf die Bosch-Gruppe werden derzeit geprüft.

 

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses sind einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

 

Die Konzernwährung ist der Euro (EUR). Alle Beträge werden in Millionen EUR angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist.

 

Der zum 31. Dezember 2015 aufgestellte Konzernabschluss wurde am 15. März 2016 durch die Geschäftsführung freigegeben. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden beim Bundesanzeiger eingereicht und dort bekannt gemacht.

  

Konsolidierungsmethoden

 

In den Konzernabschluss sind neben der Robert Bosch GmbH die Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Robert Bosch GmbH die Kriterien gemäß IFRS 10 Konzernabschlüsse erfüllt. Diese Unternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen, von dem an die Möglichkeit zur Beherrschung besteht. Umgekehrt werden Tochterunternehmen dann nicht mehr vollkonsolidiert, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

 

Das Kapital der im Geschäftsjahr erstmals konsolidierten Gesellschaften ist gemäß IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode konsolidiert. Zum Zeitpunkt des Erwerbs werden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital verrechnet. Dabei sind Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten zu Zeitwerten angesetzt. Verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte bilanziert. Passivische Unterschiedsbeträge werden ergebniswirksam erfasst. Im Fall zugekaufter nicht beherrschender Anteile wird der Unterschiedsbetrag mit dem Eigenkapital verrechnet.

 

Gemeinschaftsunternehmen im Sinne des IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen werden nach der Equity-Methode bilanziert.

 

Gemäß IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sind auch Beteiligungen, wenn ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann, nach der Equity-Methode einzubeziehen. Derzeit ist kein assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode bilanziert. Aus Wesentlichkeitsgründen werden Beteiligungen an assoziierten Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

 

Innerhalb des Konsolidierungskreises werden alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und sonstigen Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen eliminiert. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern angesetzt.

 

Währungsumrechnung

 

In den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit dem Stichtagskurs bewertet, unabhängig davon, ob sie kursgesichert sind oder nicht. Kursgewinne und -verluste aus Umbewertungen werden ergebniswirksam erfasst.

 

Die Abschlüsse der konsolidierten ausländischen Gesellschaften werden gemäß IAS 21 Auswirkungen von Wechselkursänderungen in Euro umgerechnet. Aktiv- und Passivposten werden mit dem Stichtagskurs, das Eigenkapital mit historischen Kursen umgerechnet. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Die hieraus resultierenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden bis zum Abgang der Tochterunternehmen ergebnisneutral behandelt und als gesonderte Position im Eigenkapital ausgewiesen.

 

Für die wichtigsten Fremdwährungen der Bosch-Gruppe gelten folgende Kurse:

StichtagskursDurchschnittskurs
1 EUR =31.12.201531.12.201420152014
AustralienAUD1,491,481,481,47
BrasilienBRL4,313,223,703,12
ChinaCNY7,107,466,918,17
IndienINR72,0276,7271,2081,04
JapanJPY131,07145,23134,31140,31
KoreaKRW1 280,78 1 324,80 1 256,54 1 398,14
PolenPLN4,264,274,184,18
Russische FöderationRUB79,7068,3467,8150,82
SchweizCHF1,081,201,071,21
Tschechische RepublikCZK27,0327,7327,2827,53
TürkeiTRY3,182,833,032,91
UngarnHUF313,12314,89309,90308,65
USAUSD1,091,211,111,33
Vereinigtes KönigreichGBP0,730,780,730,81

 

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 

Flüssige Mittel umfassen den Kassenbestand, Notenbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten mit einer ursprünglichen Laufzeit von weniger als 90 Tagen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ertragsteuerforderungen, übrige Vermögenswerte sowie übrige finanzielle Vermögenswerte, die der Kategorie „Kredite und Forderungen“ zugeordnet sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken und allgemeinen Kreditrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Gemäß konzerninternen Vorgaben werden die Wertansätze bei Forderungen grundsätzlich über ein Wertberichtigungskonto korrigiert.

 

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse und Leistungen, fertige Erzeugnisse und Waren sowie geleistete Anzahlungen ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach der Durchschnittsmethode angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten zurechenbare Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Herstellungsprozess zugeordnet werden können. Bestands- und Vertriebsrisiken, die sich aus der geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Weitere Abwertungen erfolgen, wenn der Nettoveräußerungswert der Vorräte unter den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten liegt.

 

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend dem wirtschaftlichen Nutzungsverlauf linear vorgenommen.

 

Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Bandbreiten für die Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer
Gebäude10 – 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen8 – 11 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung3 – 25 Jahre

 

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden gemäß IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag des betreffenden Vermögenswertes unter den Buchwert gesunken ist. Entsprechende Zuschreibungen erfolgen, wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung aus den Vorjahren entfallen sind. Reparaturkosten werden erfolgswirksam erfasst.

 

Gemietete Sachanlagen, die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind (Finanzierungsleasing), werden gemäß IAS 17 Leasingverhältnisse im Zugangszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstandes oder zum niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Ist ein späterer Eigentumsübergang des Leasinggegenstandes unsicher, wird die Laufzeit des Leasingvertrages zugrunde gelegt, sofern diese kürzer ist als die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Der Finanzaufwand aus diesen Leasingverhältnissen wird im übrigen Finanzergebnis ausgewiesen.

 

Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, sind gemäß IAS 40 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

 

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 Bilanzierung und Darstellung von Zuwendungen der öffentlichen Hand nur aktiviert, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die Zuwendungen gewährt und die damit verbundenen Bedingungen erfüllt werden. Zuwendungen für Vermögenswerte werden bei der Ermittlung des Buchwertes der Vermögenswerte abgezogen. Erfolgsbezogene Zuwendungen werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der die entsprechenden Aufwendungen anfallen, die die Zuwendungen kompensieren sollen.

 

Erworbene und selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden nach IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte aktiviert, wenn mit diesen ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden ist und die Kosten der Vermögenswerte sich zuverlässig bestimmen lassen. Diese Vermögenswerte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel vier Jahre. Bei im Rahmen von Unternehmenserwerben bilanzierten immateriellen Vermögenswerten beträgt die Nutzungsdauer bis zu 50 Jahre.

 

Fremdkapitalkosten werden in der Regel nicht als Teil der Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sind sie direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zuzurechnen, werden sie gemäß IAS 23 Fremdkapitalkosten aktiviert. Die Abschreibungen auf die aktivierten Fremdkapitalkosten werden in den Herstellungskosten des Umsatzes ausgewiesen.

 

Der Firmenwert aus Unternehmenserwerben ist der Unterschied zwischen Kaufpreis einerseits und dem anteiligen mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs andererseits. Die Firmenwerte werden den Geschäftsbereichen (Cash Generating Units) zugeordnet und jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Sofern der Buchwert des Reinvermögens einer Cash Generating Unit den erzielbaren Betrag übersteigt, werden Abschreibungen nach den Vorschriften des IAS 36 vorgenommen. Gemäß IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards wurden die zum 1. Januar 2004 (Date of Transition) bestehenden Firmenwerte mit dem Buchwert nach deutschem Handelsrecht übernommen. Sie werden ebenfalls auf Werthaltigkeit nach den Vorschriften des IAS 36 geprüft.

 

Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden jährlich auf Werthaltigkeit getestet. Abnutzbare immaterielle Vermögenswerte werden nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte auf Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen werden gemäß IAS 36 vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag des betreffenden Vermögenswertes unter den Buchwert gesunken ist. Entsprechende Zuschreibungen erfolgen, wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung aus den Vorjahren entfallen sind.

 

Anteile an gemeinschaftlich geführten Unternehmen werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der Buchwert dieser Anteile wird entsprechend den auf die Bosch-Gruppe entfallenden Veränderungen des Eigenkapitals der gemeinschaftlich geführten Unternehmen fortgeführt.

 

Die Bestandsermittlung von Finanzinstrumenten erfolgt in der Regel zum Erfüllungstag. Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Bei allen finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, werden direkt zurechenbare Transaktionskosten berücksichtigt.

 

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes werden die Inputfaktoren der Bewertungsverfahren gemäß IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wie folgt kategorisiert:

 

  • „Stufe 1: Nicht angepasste quotierte Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei der Bilanzierende am Bewertungsstichtag Zugang zu diesen aktiven Märkten haben muss
  • „Stufe 2: Direkt oder indirekt beobachtbare Inputfaktoren, die nicht Stufe 1 zuzuordnen sind
  • „Stufe 3: Nicht beobachtbare Inputfaktoren


Bei kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wird unterstellt, dass der beizulegende Zeitwert dem Buchwert entspricht.

 

 

Entsprechend IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung werden in der Bosch-Gruppe folgende Kategorien von Finanzinstrumenten angewendet:

 

  • „Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
  • „Kredite und Forderungen
  • „Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten
  • „Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
  • „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

 

Die Fair Value Option nach IAS 39 wird nicht angewendet.

 

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen, Kredite und Forderungen sowie kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei Krediten und Forderungen werden Wertminderungen, die der Berücksichtigung der auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit eingetretenen Ausfallrisiken dienen, in Form von Wertberichtigungen für Einzelrisiken bzw. allgemeine Kreditrisiken vorgenommen. Im Rahmen der Wertberichtigungen für allgemeine Kreditrisiken werden finanzielle Vermögenswerte, für die ein potenzieller Abwertungsbedarf besteht, anhand gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften gruppiert und gemeinsam auf Wertminderungen untersucht sowie gegebenenfalls wertberichtigt.

 

Die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Bewertungsänderungen werden ergebniswirksam erfasst. Es handelt sich um derivative Finanzinstrumente, die entsprechend des internen Risikomanagements zur Sicherung vor allem von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken eingesetzt werden. Hedge-Accounting wird in der Bosch-Gruppe nicht angewendet.

 

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte, die keiner der vorstehend genannten Kategorien zugeordnet werden können. Sie werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Marktwertänderungen werden bis zur Realisierung unter Berücksichtigung latenter Steuern im Eigenkapital ausgewiesen. Erhaltene Zinsen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode grundsätzlich als Zinsertrag erfolgswirksam berücksichtigt. Dividenden werden erfolgswirksam erfasst, sobald ein Rechtsanspruch auf Zahlung entsteht. Sind Wertberichtigungen erforderlich, wird der kumulierte Nettoverlust aus dem Eigenkapital eliminiert und im Ergebnis ausgewiesen. Ergibt sich nach IAS 39 eine Wertaufholung, wird diese bei Eigenkapitalinstrumenten direkt mit dem Eigenkapital verrechnet. Bei Fremdkapitalinstrumenten erfolgt eine erfolgswirksame Zuschreibung maximal in Höhe der bisher vorgenommenen Wertberichtigung.

 

Sofern der beizulegende Zeitwert für zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte nicht verlässlich zu ermitteln ist, werden sie zu Anschaffungskosten bilanziert. Dabei handelt es sich um Beteiligungen, für die kein aktiver Markt existiert. Erforderliche Wertberichtigungen werden erfolgswirksam vorgenommen und nicht rückgängig gemacht.

 

Zu jedem Bilanzstichtag werden die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte, die nicht erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind, daraufhin untersucht, ob objektive substanzielle Hinweise auf eine nachhaltige Wertminderung bestehen wie zum Beispiel erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners, die hohe Wahrscheinlichkeit eines Insolvenzverfahrens gegen den Schuldner, der Wegfall eines aktiven Marktes für den finanziellen Vermögenswert, ein andauernder Rückgang des beizulegenden Zeitwertes des finanziellen Vermögenswertes unter die fortgeführten Anschaffungskosten, bedeutende Veränderungen des technologischen, ökonomischen oder rechtlichen Umfelds oder des Marktumfelds des Emittenten. Ein etwaiger Wertminderungsaufwand begründet sich durch einen im Vergleich zum Buchwert niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Der dafür zu bestimmende beizulegende Zeitwert von Krediten und Forderungen entspricht dem Barwert der geschätzten und mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz diskontierten künftigen Zahlungsströme.

 

Aktive und passive latente Steuern werden gemäß IAS 12 Ertragsteuern für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz gebildet, es sei denn, diese resultieren aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das Ergebnis vor Steuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst hat. Für steuerliche Verlustvorträge und Steuergutschriften werden latente Steuern gebildet, soweit sie mit hinreichender Sicherheit genutzt werden können. Der Ansatz erfolgt in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre. Als Grundlage gilt der zum Zeitpunkt der Realisation gültige Steuersatz. Steuerliche Konsequenzen von Gewinnausschüttungen werden grundsätzlich erst zum Zeitpunkt des Gewinnverwendungsbeschlusses berücksichtigt. Wenn die Realisierung aktivierter latenter Steuern unsicher ist, werden sie entsprechend wertberichtigt.

 

Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte und Schulden werden als zur Veräußerung vorgesehen klassifiziert, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen Verkauf erlöst wird und der Verkauf höchst wahrscheinlich ist. Sie werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten bewertet.

 

Bei Finanzierungsleasing-Verträgen mit der Bosch-Gruppe als Leasinggeber wird eine Forderung in Höhe des Nettoinvestitionswertes bilanziert und unter den finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-Verträgen werden zum Barwert der künftigen Leasingraten unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Finanzierungsleasing liegt vor, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Eigentum auf den Leasingnehmer übergegangen sind.

 

Pensionsrückstellungen werden nach IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet, das unter anderem zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern berücksichtigt.

 

Die Steuerrückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Ertragsteuern und sonstigen Steuern. Die latenten Steuern werden in separaten Positionen der Bilanz ausgewiesen.

 

Sonstige Rückstellungen werden gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen dann gebildet, wenn eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht und diese wahrscheinlich zu einem künftigen Abfluss von Ressourcen führt. Außerdem muss deren Höhe zuverlässig geschätzt werden können. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Abzinsung erfolgt mit dem fristenkongruenten Kapitalmarktzinssatz.

 

Erlöse werden bei Lieferung der Erzeugnisse und Waren bzw. bei Erbringung der Leistungen realisiert, wenn Eigentum und Risiko auf den Erwerber übergegangen sind. Dabei werden Erlösschmälerungen berücksichtigt. Zins- und Leasingerträge werden entsprechend den vertraglichen Regeln erfasst und gegebenenfalls zeitanteilig abgegrenzt. Bei Finanzierungsleasing werden die erhaltenen Zahlungen mit finanzmathematischen Methoden aufgeteilt.

 

Die Herstellungskosten des Umsatzes enthalten die Kosten der verkauften eigengefertigten Erzeugnisse sowie die Einstandskosten der verkauften Handelswaren. Zu den Herstellungskosten der eigengefertigten Erzeugnisse gehören die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten, die zurechenbaren Teile der Produktionsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen auf Produktionsanlagen und auf übrige immaterielle Vermögenswerte sowie die Abwertung von Vorräten.

 

Nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten werden aufwandswirksam erfasst.

 

Annahmen und Schätzungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert, dass für einige Positionen Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. Diese Annahmen und Schätzungen wirken sich aus auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie auf die Angabe von Eventualverbindlichkeiten in der Berichtsperiode. Schätzungen und Annahmen beziehen sich insbesondere auf die folgenden Sachverhalte:

 

Die Ermittlung von Wertberichtigungen auf Forderungen basiert auf Schätzungen und Annahmen hinsichtlich der Bonität einzelner Kunden sowie landesspezifischer Risiken. Bei der Überprüfung der Werthaltigkeit der Firmenwerte sowie der sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden diskontierte zukünftige Zahlungsströme zugrunde gelegt, die mit Schätzungen verbunden sind. Außerdem werden Annahmen bei der Ermittlung der verwendeten Diskontierungszinssätze sowie der Wachstumsfaktoren getroffen. Die Bilanzierung aktiver latenter Steuern setzt voraus, dass ihre zukünftige Realisierung wahrscheinlich ist. Es sind deshalb Annahmen zu treffen in Bezug auf künftig erwirtschaftete steuerpflichtige Gewinne sowie den Zeitpunkt, an dem sich temporäre Bewertungsdifferenzen voraussichtlich umkehren werden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit Hilfe versicherungsmathematischer Verfahren bewertet. Hierbei sind verschiedene Annahmen erforderlich, beispielsweise bezüglich der Lebenserwartung, der künftigen Gehaltsentwicklung sowie der Rentendynamik. Der Ansatz und die Bewertung der übrigen Rückstellungen beruhen auf Schätzungen hinsichtlich Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit künftiger Ereignisse. Diesen Schätzungen werden, wenn möglich, Erfahrungen aus der Vergangenheit zugrunde gelegt, und sie werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

 

Geänderte Darstellung der finanziellen und nicht-finanziellen Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz

Im Geschäftsjahr wurde entschieden, den Ausweis der finanziellen und nicht-finanziellen Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zu ändern, um dadurch zuverlässigere Informationen über diese Bilanzpositionen zu vermitteln. Die vorgenommenen Umgliederungen betreffen auf der Aktivseite der Bilanz die Positionen kurzfristige Wertpapiere, kurzfristige übrige Vermögenswerte sowie langfristige finanzielle Vermögenswerte, auf der Passivseite die Positionen kurz- und langfristige Finanz- und übrige Verbindlichkeiten sowie die entsprechenden Tabellen im Anhang. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde auf die Aufstellung einer Bilanz zum 1. Januar 2014 verzichtet. Die Auswirkungen der geänderten Darstellung auf die Vorjahreswerte der Bilanz sowie auf die Werte zum 1. Januar 2014 sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:

Millionen Euro
31.12.2014 vor Umgliederung31.12.2014 nach Umgliederung1.1.2014 vor Umgliederung1.1.2014 nach Umgliederung
Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte
Wertpapiere1 076–1 076593–593
Übrige Vermögenswerte2 271–1 0331 2381 921–8821 039
Übrige finanzielle Vermögenswerte2 1092 1091 4751 475
Langfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte10 552–8410 46810 461–7510 386
Übrige Vermögenswerte84847575
Passiva
Kurzfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten185–185538–538
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten1 0941 0941 4441 444
Übrige Verbindlichkeiten4 615–9093 7064 305–9063 399
Langfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten5 028–5 0284 003–4 003
Finanzielle Verbindlichkeiten5 1125 1124 1234 123
Übrige Verbindlichkeiten162–8478186–12066

Konsolidierung

 

Konsolidierungskreis

 

Die Robert Bosch GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart, Deutschland. Gesellschafter der Robert Bosch GmbH sind die Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart (92,0 % der Anteile), die Familie Bosch (7,4 % der Anteile) sowie die Robert Bosch Industrietreuhand KG, Stuttgart, die die unternehmerischen Gesellschafterfunktionen ausübt. Die Robert Bosch GmbH hält eigene Anteile in Höhe von 0,6 % des Kapitals.

 

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Robert Bosch GmbH weitere 442 (Vorjahr 340) voll konsolidierte Gesellschaften. Er hat sich wie folgt entwickelt:

InlandAuslandGesamt
Einbezogen zum 1.1.201463298361
Zugänge/Neugründungen im Geschäftsjahr 201471118
Abgänge/Fusionen im Geschäftsjahr 201443438
Einbezogen zum 31.12.201466275341
Zugänge/Neugründungen im Geschäftsjahr 20152195116
Abgänge/Fusionen im Geschäftsjahr 201521214
Einbezogen zum 31.12.201585358443

Im Konsolidierungskreis sind 10 Spezialfonds sowie andere Anlageobjekte enthalten.

 

Im Geschäftsjahr 2015 werden folgende Gesellschaften erstmals konsolidiert:

 

  • „BD Kompressor GmbH, Lollar,
  • „BD Kompressor Holding GmbH & Co. KG, Lollar,
  • „BeYond GmbH, Hildesheim,
  • „Bosch Rexroth Guss GmbH, Lohr am Main,
  • „Bosch Rexroth Vermögensverwaltung GmbH, Lohr am Main,
  • „BSH Hausgeräte GmbH, München (der Teilkonzern umfasst 75 Gesellschaften),
  • „ProSyst Software GmbH, Köln,
  • „Robert Bosch Automotive Steering GmbH, Schwäbisch Gmünd (der Teilkonzern umfasst 17 Gesellschaften),
  • „Robert Bosch Elektronik Thüringen GmbH, Arnstadt,
  • „ProSyst Labs EOOD, Sofia, Bulgarien,
  • „Bosch Automotive Systems (Wuxi) Co., Ltd., Wuxi, China,
  • „Bosch (Shanghai) Investment Consulting Co., Ltd., Shanghai, China,
  • „Bosch (Shanghai) Venture Capital Investment Co., Ltd., Shanghai, China,
  • „Robert Bosch Service Solutions – Costa Rica Sociedad Anonima, Heredia, Costa Rica,
  • „Robert Bosch Ltda., Bogota, Kolumbien,
  • „Robert Bosch S.A.C., Lima, Peru,
  • „Robert Bosch Inc., Manila, Philippinen,
  • „Bosch Packaging Technology (Thailand) Co., Ltd., Thailand,
  • „Climatec LLC, Phoenix, AZ, Vereinigte Staaten,
  • „Kliklok Corporation, Decatur, GA, Vereinigte Staaten,
  • „Klikwood Corporation, Decatur, GA, Vereinigte Staaten,
  • „Osgood Industries Inc., Oldsmar, FL, Vereinigte Staaten,
  • „Robert Bosch Asset Management I LLC, Farmington Hills, MI, Vereinigte Staaten,
  • „Robert Bosch Asset Management I LP, Farmington Hills, MI, Vereinigte Staaten,
  • „Seeo, Inc., Hayward, CA, Vereinigte Staaten,
  • „Kliklok International Limited, Bristol, Vereinigtes Königreich.

 

Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises erhöhten sich die Umsatzerlöse um 16 638 Millionen EUR und die Bilanzsumme um 13 968 Millionen EUR. 

 

Zusammengefasste Finanzinformationen voll konsolidierter Tochtergesellschaften mit wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen
Millionen Euro
Bosch Automotive Diesel Systems Co., Ltd., Wuxi, ChinaUnited Automotive Electronic Systems Co., Ltd., Shanghai, ChinaZF Shanghai Steering Systems Group, Shanghai, ChinaBosch Ltd., Bengaluru, Indien
2015201420152014201520152014
Kurzfristige Vermögenswerte 650 725 1 155 966 441 803 822
Langfristige Vermögenswerte 389 331 1 385 1 308 358 992 686
Kurzfristige Schulden 289 276 962 807 422 411 344
Langfristige Schulden 92 154 2 37 38
Umsatzerlöse1 344 1 228 2 315 1 663 970 1 418 1 182
Ergebnis nach Steuern 329 218 320 224 85 156 144
Gesamtergebnis 329 301 320 372 85 168 271
Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit 485 70 392 251 136 225 148
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit–90 –48 –206 –91 –86 –178 –107
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit–399 –17 –230 –136 –72 –45 –25
Kapitalanteil der nicht beherrschenden Anteile34,0 %34,0 %49,0 %49,0 %49,0 %28,8 %28,8 %
Anteil der nicht beherrschenden Anteile am Ergebnis112 74 157 110 41 45 41
Anteil der nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital255 265 728 549 184 389 325
An nicht beherrschende Anteile gezahlte Dividenden 136 98 73 35 13 7

 

Die zusammengefassten Finanzinformationen der jeweiligen Gesellschaften entsprechen den Werten vor Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen.

 

Gemeinschaftsunternehmen

 

Die folgenden Gemeinschaftsunternehmen stehen unter gemeinschaftlicher Führung und wurden im Konzernabschluss gemäß IFRS 11 nach der Equity-Methode bilanziert:

 

  • „Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG, Stuttgart (50 %),
  • „EM-motive GmbH, Hildesheim (50 %),
  • „KB Wiper Systems Co., Ltd., Daegu, Korea (50 %),
  • „Hytec Holdings (Pty.) Ltd., Johannesburg, Südafrika (50 %),
  • „Associated Fuel Pump Systems Corporation, Anderson, SC, USA (50 %).

 

Die Anteile am Kapital entsprechen den Stimmrechtsanteilen.

 

Das Gemeinschaftsunternehmen KB Wiper Systems Co., Ltd., Daegu, Korea, wurde im Vorjahr als 100 %iges Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe gegründet. Im Geschäftsjahr hat sich der Anteil der Bosch-Gruppe durch die Einbringung der Geschäftsaktivitäten des Partnerunternehmens auf 50 % reduziert.

 

Die Buchwerte der at Equity bewerteten Beteiligungen im Konzernabschluss der Bosch-Gruppe entsprechen dem anteiligen Eigenkapital.

 

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verpflichtungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen (Vorjahr 1 Million EUR).

 

Wesentliche Gemeinschaftsunternehmen

Das paritätische Gemeinschaftsunternehmen Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG, Stuttgart, wurde im Jahr 2008 von der Robert Bosch GmbH und der MAHLE GmbH, Stuttgart, gegründet. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Abgasturbolader sowohl für Benzin- als auch für Dieselmotoren für Personenwagen und Nutzfahrzeuge.

 

Die im Vorjahr als wesentliche Gemeinschaftsunternehmen dargestellten Gesellschaften BSH Hausgeräte GmbH (vormals BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH), München, und Robert Bosch Automotive Steering GmbH (vormals ZF Lenksysteme GmbH), Schwäbisch Gmünd, werden im Geschäftsjahr erstmals vollkonsolidiert. Das Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH wurde im Jahr 1967 mit der Siemens AG, München, gegründet. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Hausgeräte-Branche. Zum 5. Januar 2015 hat die Bosch-Gruppe sämtliche Anteile an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH übernommen; das nun unter dem Namen BSH Hausgeräte GmbH firmierende Unternehmen wird vom 1. Januar 2015 an in den Konzernabschluss der Bosch-Gruppe einbezogen. Das Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH mit der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, wurde im Jahr 1999 gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Lenksysteme für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Zum 30. Januar 2015 hat die Bosch-Gruppe sämtliche Anteile an der ZF Lenksysteme GmbH übernommen. Das Unternehmen firmiert inzwischen unter dem Namen Robert Bosch Automotive Steering GmbH und wird vom 31. Januar 2015 an in den Konzernabschluss der Bosch-Gruppe einbezogen.

 

Die zusammengefassten Finanzinformationen der wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen sind in der folgenden Tabelle dargestellt, sie entsprechen den Beträgen aus den Abschlüssen nach IFRS der genannten Gemeinschaftsunternehmen.

Millionen Euro
Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG, StuttgartBSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, MünchenZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd
2015201420142014
Umsatzerlöse263 137 11 389 4 388
Planmäßige Abschreibungen–23 –18 –330 –244
EBIT–117 –65 705 249
Zinserträge0 0 45 5
Zinsaufwendungen–1 0 –129 –7
Ergebnis vor Steuern–130 –65 637 248
Ertragsteueraufwand0 0 –190 –64
Ergebnis nach Steuern–130 –65 447 184
Erfolgsneutral erfasste Wertänderungen der Periode1 –2 –41 –96
Gesamtergebnis–129 –67 406 88
Kurzfristige Vermögenswerte138 79 5 454 1 474
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente9 8 493 265
Langfristige Vermögenswerte160 123 3 692 1 519
Kurzfristige Schulden130 55 3 591 1 055
davon Finanzverbindlichkeiten19 5 300 49
Langfristige Schulden10 10 3 168 1 072
davon Finanzverbindlichkeiten1 151 105
Eigenkapital158 137 2 387 866
davon nicht beherrschende Anteile3 172
Anteiliges Eigenkapital (Konzernanteil)79 69 1 192 347
Erhaltene Dividenden250

 

Zusammengefasste Finanzinformationen einzeln nicht wesentlicher Gemeinschaftsunternehmen

 

 

 

Millionen Euro
20152014
Buchwert der Anteile7357
Konzernanteil am Ergebnis nach Steuern120
Konzernanteil an den erfolgsneutral erfassten Wertänderungen der Periode0–1
Konzernanteil am Gesamtergebnis12–1

 

Unternehmenszusammenschlüsse

 

 

Millionen Euro
UnternehmenTätigkeit und aufnehmender UnternehmensbereichErstmalige KonsolidierungStimmrechtsanteileAnschaffungskostenErgebnisanteil seit Erstkonsolidierung
BSH Hausgeräte-Gruppe, MünchenHausgeräte
BBG
1.1.2015100 % 5 835 237
Climatec LLC, Phoenix, AZ, Vereinigte StaatenEnergie-, Gebäude- und Sicherheitslösungen
BBE
1.1.2015100 % 184 –7
ProSyst-Gruppe, KölnSoftware Sonstige Segmente1.1.2015100 % 53 –2
Automotive Steering-Gruppe, Schwäbisch GmündLenksysteme
BBM
31.1.2015100 % 1 759 –45
Seeo Inc., Hayward, CA, Vereinigte StaatenEntwicklung von Festkörperzellen
BBM
17.8.2015100 % 85 –5
Kliklok-Gruppe, Decatur, GA, Vereinigte StaatenVerpackungsmaschinen
BBI
30.11.2015100 % 55 –2

 

Am Kapital der BSH Hausgeräte GmbH (vormals BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH), München, und der Robert Bosch Automotive Steering GmbH (vormals ZF Lenksysteme GmbH), Schwäbisch Gmünd, war die Robert Bosch GmbH bereits in der Vergangenheit mit 50 % beteiligt. Am 5. Januar 2015 hat die Robert Bosch GmbH den 50 %-Anteil der Siemens AG, München, an der BSH Hausgeräte GmbH erworben. Durch die vollständige Übernahme wird das Gebrauchsgütergeschäft der Robert Bosch GmbH gestärkt, außerdem soll das Engagement der Bosch-Gruppe im Bereich der vernetzten Gebäude und Geräte ausgebaut werden. Der Erwerb des 50 %-Anteils an der Robert Bosch Automotive Steering GmbH von der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, wurde am 30. Januar 2015 vollzogen. Mit der Übernahme wird die Position der Bosch-Gruppe im Bereich der Elektrolenkung, die eine wichtige Technologie für das automatisierte Fahren, effizientere Fahrzeuge sowie Elektroautos darstellt, gestärkt.

 

Die in der Tabelle genannten Anschaffungskosten beziehen sich auf 100 % der Anteile, beinhalten also neben dem Kaufpreis für die jeweiligen 50 %-Anteile auch die im Rahmen des sukzessiven Anteilserwerbs neu zum beizulegenden Zeitwert bewerteten bereits bisher von der Robert Bosch GmbH gehaltenen Anteile. Der Kaufpreis für den 50 %-Anteil an der BSH Hausgeräte GmbH belief sich auf 3 014 Millionen EUR, der Zeitwert der bereits bisher gehaltenen Anteile lag zum Erwerbszeitpunkt bei 2 821 Millionen EUR. Aus der Neubewertung des bereits bisher gehaltenen Anteils ergab sich ein Ertrag in Höhe von 1 627 Millionen EUR. Der 50 %-Anteil an der Robert Bosch Automotive Steering GmbH wurde für 882 Millionen EUR erworben, die bereits bisher gehaltenen Anteile wurden zum Erwerbszeitpunkt mit einem Zeitwert von 877 Millionen EUR bewertet. Der Ertrag aus der Neubewertung des Anteils lag bei 494 Millionen EUR. Die aktivierten Firmenwerte verkörpern im Wesentlichen einen Teil der erwarteten Synergie- und Ertragspotenziale und sind für Steuerzwecke nicht abzugsfähig.

 

Die Auswirkungen der Akquisitionen auf Vermögenswerte und Schulden der Bosch-Gruppe zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung sind in den folgenden Tabellen dargestellt.

 

Millionen Euro
BSH Hausgeräte-GruppeAutomotive Steering-Gruppe
ZeitwerteErworbene BuchwerteZeitwerteErworbene Buchwerte
Kurzfristige Vermögenswerte5 719 5 436 1 697 1 667
davon flüssige Mittel493 493 278 278
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen2 9542 954883883
Langfristige Vermögenswerte8 069 3 484 3 100 1 558
Finanzielle Vermögenswerte1 063 1 063 33 33
Sachanlagen2 372 1 859 1 441 1 182
Immaterielle Vermögenswerte4 123 59 1 375 92
davon Firmenwert548 108
Aktive latente Steuern511 503 251 251
Kurzfristige Schulden3 591 3 591 1 246 1 246
Langfristige Schulden4 362 3 141 1 575 1 155
Rückstellungen1 908 1 908 927 927
Verbindlichkeiten einschl. latenter Steuern2 454 1 233 648 228
Nicht beherrschende Anteile217 201
Millionen Euro
ClimatecProSystSeeoKliklokSumme der ZeitwerteSumme der erworbenen Buchwerte
Kurzfristige Vermögenswerte 4344287976
davon flüssige Mittel2441010
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen372064545
Langfristige Vermögenswerte17161826037427
Sachanlagen221014 8
Immaterielle Vermögenswerte169617947356
davon Firmenwert71263916152
Aktive latente Steuern13419
Kurzfristige Schulden2921144646
Langfristige Schulden11019307
Rückstellungen1344
Verbindlichkeiten einschl. latenter Steuern1016263

 

Im Rahmen der Erwerbsvorgänge wurden bisher nicht bilanzierte immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) in Höhe von 98 Millionen EUR bei Climatec, 35 Millionen EUR bei ProSyst, 40 Millionen EUR bei Seeo und 31 Millionen EUR bei Kliklok aufgedeckt.

 

Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr die Osgood Industries Inc., Oldsmar, FL, Vereinigte Staaten, für 15 Millionen EUR erworben.

 

Die genannten Unternehmenszusammenschlüsse wurden im Wesentlichen durch die Übertragung von Zahlungsmitteln finanziert.

 

Unter der Annahme, dass die genannten Unternehmen bereits zum 1. Januar 2015 erstmalig konsolidiert worden wären, ergäben sich ein Gesamtumsatz für die Bosch-Gruppe von 70 994 Millionen EUR sowie ein Ergebnis nach Steuern von 3 541 Millionen EUR.

  

Aufgegebene Geschäftsaktivitäten

 

Im Geschäftsjahr wurden keine Entscheidungen über die Veräußerung von Unternehmensteilen oder Tochtergesellschaften getroffen, die in den Anwendungsbereich des IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche fallen.

 

Im Vorjahr wurden die Produktionsanlagen und ein großer Teil der Vermögenswerte der Bosch Solar Energy AG, die Modulaktivitäten am Standort Prenzlau der AS Abwicklung und Solar-Service AG i.L. (vormals aleo solar AG i.L.) sowie das Modulwerk in Vénissieux, Frankreich, veräußert.

 

Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsaktivitäten des Vorjahres setzte sich wie folgt zusammen:

Millionen Euro
2014
Umsatzerlöse20
Sonstige Erträge
Aufwendungen–44
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsaktivitäten–24
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ergebnis nach Steuern–24
davon nicht beherrschende Anteile
davon Gesellschafter des Mutterunternehmens–24

 

Die Auswirkungen der aufgegebenen Geschäftsaktivitäten auf die Gesamtergebnisrechnung des Vorjahres stellten sich wie folgt dar: 

 

Millionen Euro
2014
Ergebnis nach Steuern–24
Reklassifizierbares Ergebnis
Nicht reklassifizierbares Ergebnis
Gesamtergebnis–24
davon nicht beherrschende Anteile
davon Gesellschafter des Mutterunternehmens–24

 

Die Cash-Flows der aufgegebenen Geschäftsaktivitäten verteilten sich im Vorjahr wie folgt:

 

Millionen Euro
2014
Laufende Geschäftstätigkeit–16
Investitionstätigkeit0
Finanzierungstätigkeit0

 

Der Bereich Großgetriebe des Geschäftsbereichs Drive and Control Technology wurde zum 30. November 2015 veräußert. Aus der Transaktion ergab sich ein Verlust in Höhe von 176 Millionen EUR (einschließlich der in Zusammenhang mit der Veräußerung stehenden Bildung von Rückstellungen).

 

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

 

 

1 Umsatzerlöse

 

Die Umsatzerlöse betragen 70 607 Millionen EUR (Vorjahr 48 951 Millionen EUR). Davon entfallen auf den Unternehmensbereich Mobility Solutions 41 657 Millionen EUR (Vorjahr 33 318 Millionen EUR), auf den Unternehmensbereich Industrial Technology 6 603 Millionen EUR (Vorjahr 6 709 Millionen EUR), auf den Unternehmensbereich Consumer Goods 17 140 Millionen EUR (Vorjahr 4 179 Millionen EUR) und auf den Unternehmensbereich Energy and Building Technology 5 134 Millionen EUR (Vorjahr 4 627 Millionen EUR). Die nicht den Unternehmensbereichen zuzuordnenden Umsätze betragen 73 Millionen EUR (Vorjahr 118 Millionen EUR). Vom Umsatz des Vorjahres entfielen 20 Millionen EUR auf nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten; diese waren keinem Unternehmensbereich zugeordnet.

 

 

2 Vertriebs- und Verwaltungskosten

Millionen Euro
20152014
Verwaltungskosten3 6922 528
Vertriebskosten10 0956 949
13 7879 477
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten–8
13 7879 469

 

Die Vertriebskosten enthalten insbesondere Personal- und Sachkosten, Abschreibungen des Vertriebsbereichs, Kundendienst-, Logistik-, Marktforschungs-, Verkaufsförderungs-, Versand-, Werbe- und Garantiekosten.

 

3 Forschungs- und Entwicklungskosten

 

Die Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen neben den Forschungskosten auch die nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten sowie die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten. Darüber hinaus sind an Kunden direkt weiterverrechnete Entwicklungsleistungen enthalten.

Millionen Euro
20152014
Forschungs- und Entwicklungskosten gesamt6 4554 997
Im Geschäftsjahr aktivierte Entwicklungskosten–236–225
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten159188
6 3784 960
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten–1
6 3784 959

 

4 Sonstige betriebliche Erträge

Millionen Euro
20152014
Erträge aus Wechselkursveränderungen1 057520
Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens9773
Erträge aus Vermietung, Verpachtung und Leasing1310
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen5374
Erträge aus der Neubewertung von Beteiligungen2 136
Übrige sonstige betriebliche Erträge576449
3 9321 126

 

Die Erträge aus der Neubewertung von Beteiligungen resultieren im Wesentlichen aus der im Rahmen der erstmaligen Vollkonsolidierung erfolgten Aufwertung des Nettovermögens der BSH Hausgeräte GmbH (vormals BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH) und der Robert Bosch Automotive Steering GmbH (vormals ZF Lenksysteme GmbH).

 

Den Erträgen aus Wechselkursveränderungen stehen Aufwendungen gegenüber, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. In diesen Erträgen und Aufwendungen sind die effektiven Wechselkursergebnisse und die Ergebnisse aus den dem operativen Geschäft zuzuordnenden Devisenderivaten enthalten.

 

Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen erfolgt dann nach den Regeln des Operating-Leasing, wenn die mit dem Leasinggegenstand verbundenen wesentlichen Chancen und Risiken beim Leasinggeber verbleiben. Die jeweiligen Vermögenswerte werden im Sachanlagevermögen aktiviert und die erhaltenen Leasingzahlungen werden, soweit sie nicht als Umsatz ausgewiesen werden, in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

 

Die Ertragszuwendungen der öffentlichen Hand betragen 136 Millionen EUR (Vorjahr 88 Millionen EUR). Sie werden mit den jeweiligen Aufwendungen verrechnet. Sofern keine entsprechenden Aufwendungen bestehen, erfolgt der Ausweis in den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen.

 

 

5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Millionen Euro
20152014
Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen1 115436
Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte7443
Aufwendungen aus Abgängen des Anlagevermögens115102
Sonstige Steuern6664
Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen69892
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte565
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen435189
3 068926
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten–14
3 068912

In den Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen sind Zuführungen zu den Rückstellungen für rechtliche Risiken enthalten.

 

 

6 Finanzergebnis

Millionen Euro
20152014
Erträge aus Beteiligungen2142
Ergebnis aus dem Abgang von Beteiligungen–1011
Beteiligungsergebnis1153
Zinsen und ähnliche Erträge421356
Zinsen und ähnliche Aufwendungen–270–178
Zinsergebnis151178
Gewinne aus dem Abgang von Wertpapieren683458
Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren–201–111
Währungsgewinne1 058917
Währungsverluste–1 290–659
Gewinne aus Derivaten771311
Verluste aus Derivaten–896–610
Übrige Erträge3319
Übrige Aufwendungen–418–211
Übriges Finanzergebnis–260114
Finanzergebnis gesamt–98345
davon Finanzerträge2 9872 114
davon Finanzaufwendungen–3 085–1 769

 

Die Positionen Gewinne bzw. Verluste aus Derivaten enthalten Vorgänge zur Absicherung von Finanzanlagen. In den übrigen Aufwendungen sind Wertberichtigungen in Höhe von 283 Millionen EUR (Vorjahr 100 Millionen EUR) auf Wertpapiere enthalten.

 

Die Zinsaufwendungen sind um die aktivierten Fremdkapitalzinsen in Höhe von 12 Millionen EUR (Vorjahr 16 Millionen EUR) vermindert. Der zugrunde gelegte Fremdfinanzierungszinssatz beträgt 3,0% (Vorjahr 3,5 %).

 

Von den Zinserträgen und -aufwendungen entfallen auf nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente folgende Beträge:

Millionen Euro
20152014
ZinserträgeZinsauf-wendungenZinserträgeZinsauf-wendungen
Kredite und Forderungen9988
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte312267
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten258178
411258355178

7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

 

Die Ertragsteuern gliedern sich nach ihrer Herkunft wie folgt:

Millionen Euro
20152014
Tatsächliche Steuern1 330597
Latente Steuern–378117
952714

 

Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der Rechtslage in den einzelnen Ländern zum voraussichtlichen Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für deutsche Unternehmen gilt ein Körperschaftsteuersatz von 15 %. Unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und der für in Deutschland erzielte Gewinne zu entrichtenden Gewerbesteuer ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 29 %. Die Steuersätze außerhalb Deutschlands liegen zwischen 9 % und 38 % (Vorjahr zwischen 9 % und 38 %).

 

Zum 31. Dezember sind die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern folgenden Positionen zuzuordnen:

 

Millionen Euro
20152014
AktivPassivAktivPassiv
Forderungen, übrige Vermögenswerte und Vorräte646206455153
Wertpapiere und Beteiligungen362972362
Sachanlagevermögen132995135437
Immaterielle Vermögenswerte2221 572175581
Übrige Aktiva15401141
Verbindlichkeiten9019165663
Rückstellungen2 578662 46651
Übrige Passiva11601151
Steuerliche Verlustvorträge und Steuergutschriften733354
Summe5 4033 3874 3581 799
Saldierungen–932–932–653–653
4 4712 4553 7051 146

 

Die Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern belaufen sich im Geschäftsjahr auf 401 Millionen EUR (Vorjahr 333 Millionen EUR).

 

Verlustvorträge, für die keine aktiven latenten Steuern bilanziert worden sind, bestehen in Höhe von 1 053 Millionen EUR (Vorjahr 731 Millionen EUR). Davon verfallen 54 Millionen EUR (Vorjahr 27 Millionen EUR) innerhalb der nächsten drei Jahre. Daneben wurden auf Steuergutschriften in Höhe von 21 Millionen EUR (Vorjahr 142 Millionen EUR) keine aktiven latenten Steuern gebildet.

 

Aus Konsolidierungsvorgängen resultieren 221 Millionen EUR aktive latente Steuern (Vorjahr 114 Millionen EUR) und 1 Million EUR passive latente Steuern (Vorjahr 9 Millionen EUR).

 

Geänderte Steuersätze in der Bosch-Gruppe führen im Geschäftsjahr zu einem latenten Steueraufwand in Höhe von 19 Millionen EUR (Vorjahr 38 Millionen EUR).

 

Im Geschäftsjahr werden latente Steuern in Höhe von 140 Millionen EUR (Vorjahr 746 Millionen EUR) ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst. Davon erhöhen 96 Millionen EUR (Vorjahr Verminderung um 55 Millionen EUR) die Rücklage aus Wertpapieren und 236 Millionen EUR vermindern die Gewinnrücklagen aufgrund der Änderung versicherungsmathematischer Parameter gemäß IAS 19 (Vorjahr Erhöhung um 801 Millionen EUR).

 

Basis für den erwarteten Ertragsteueraufwand ist der deutsche Steuersatz von 29 %. Der Unterschied zwischen erwartetem und ausgewiesenem Ertragsteueraufwand ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:

Millionen Euro
20152014
Ergebnis vor Steuern4 4893 375
Erwarteter Ertragsteueraufwand1 302979
Steuersatzbedingte Abweichungen–38–20
Nicht abzugsfähige Aufwendungen258101
Steuerfreie Erträge–315–360
Neubewertung von Beteiligungen–619
Sonstige Unterschiede36414
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand952714
Steuerquote21%21%

 

8 Nicht beherrschende Anteile

 

Die auf die nicht beherrschenden Anteile entfallenden Gewinne belaufen sich auf 366 Millionen EUR (Vorjahr 233 Millionen EUR). Dem stehen Verluste von 22 Millionen EUR gegenüber (Vorjahr 6 Millionen EUR).

 

9 Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

 

Im Geschäftsjahr sind Personalaufwendungen in Höhe von 20 369 Millionen EUR (Vorjahr 15 325 Millionen EUR) angefallen.

 

Der Materialaufwand beträgt 32 003 Millionen EUR (Vorjahr 21 810 Millionen EUR).

 

Angaben zu Abschreibungen sind in den Erläuterungen zum Anlagevermögen enthalten.

 

 

 

Erläuterungen zur Bilanz

 

 

10 Flüssige Mittel

Millionen Euro
20152014
Guthaben bei Kreditinstituten (Laufzeit bis 90 Tage)3 6945 502
Kassenbestand und Notenbankguthaben1311
3 7075 513


Das Guthaben bei Kreditinstituten wird teilweise als besicherte Geldanlage in Form von Tri-Party Repo-Geschäften angelegt. Der Buchwert der besicherten Geldanlagen beträgt zum Bilanzstichtag 500 Millionen EUR (Vorjahr 2 490 Millionen EUR). In gleicher Höhe wurden von der Bank Sicherheiten in Form von Wertpapieren bereitgestellt.

 

11 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

 

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 13 240 Millionen EUR (Vorjahr 8 785 Millionen EUR). Davon haben 7 Millionen EUR (Vorjahr 9 Millionen EUR) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

 

Angaben zu Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Kapitel Kapital- und Risikomanagement im Abschnitt zu den Kreditrisiken enthalten.

   

12 Kurzfristige übrige finanzielle Vermögenswerte

Millionen Euro
20152014
Wertpapiere6081 076
Guthaben bei Kreditinstituten (Laufzeit mehr als 90 Tage)213303
Darlehensforderungen378331
Derivate14252
Forderungen aus Finanzierungsleasing3229
Sonstige übrige finanzielle Vermögenswerte460318
1 8332 109


Bei den als kurzfristig klassifizierten Wertpapieren handelt es sich um börsennotierte Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie um Wertpapiere, bei denen eine Veräußerungsabsicht innerhalb eines Jahres besteht.

 

Weitere Angaben zu den Forderungen aus Finanzierungsleasing sind im Kapitel Leasing enthalten.

 

13 Kurzfristige übrige Vermögenswerte

Millionen Euro
20152014
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten179192
Forderungen an Finanzbehörden (ohne Ertragsteuerforderungen)1 218944
Sonstige übrige Vermögenswerte107102
1 5041 238

 

14 Vorräte

Millionen Euro
20152014
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe2 9462 266
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen1 5101 364
Fertige Erzeugnisse und Waren4 9693 330
Geleistete Anzahlungen226234
9 6517 194

 

Vom Gesamtbetrag der Vorräte sind 485 Millionen EUR (Vorjahr 234 Millionen EUR) zum Nettoveräußerungswert bilanziert. Im Geschäftsjahr wurden Wertminderungen von 245 Millionen EUR (Vorjahr Wertaufholungen von 31 Millionen EUR) ergebniswirksam erfasst. Verpfändungen erfolgten nicht.

 

15 Langfristige finanzielle Vermögenswerte

 

Millionen Euro
20152014
Wertpapiere9 8318 731
Beteiligungen1 1581 179
Darlehensforderungen171269
Derivate8158
Forderungen aus Finanzierungsleasing152146
Sonstige finanzielle Vermögenswerte14185
11 53410 468

 

Es bestehen Darlehensforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 60 Millionen EUR (Vorjahr 1 Million EUR). Sonstige Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen nicht vor.

 

Angaben zu Wertberichtigungen auf Darlehensforderungen und Forderungen aus Finanzierungsleasing sind im Kapitel Kapital- und Risikomanagement im Abschnitt zu den Kreditrisiken enthalten.

 

Im Kapitel Leasing sind weitere Einzelheiten zu den Forderungen aus Finanzierungsleasing enthalten.

 

Langfristige Wertpapiere und Beteiligungen

Die Wertpapiere umfassen verzinsliche und sonstige Wertpapiere sowie Aktien.

 

Der Buchwert der verpfändeten Wertpapiere beträgt 1 051 Millionen EUR (Vorjahr 1 075 Millionen EUR). Die verpfändeten Wertpapiere dienen der gesetzlich vorgeschriebenen Absicherung von Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sowie der Besicherung von Bankbürgschaften. Zur Verpfändung wurden verzinsliche Wertpapiere mittlerer Laufzeit sowie Fondsanteile mindestens im Gegenwert der Ansprüche verwendet.

 

In den Beteiligungen sind in Höhe von 581 Millionen EUR (Vorjahr 577 Millionen EUR) nicht börsennotierte Beteiligungen enthalten. Für diese Beteiligungen besteht kein aktiver Markt, sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Wesentliche Veräußerungen von nicht börsennotierten Beteiligungen wurden im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht vorgenommen.

 

Zum Bilanzstichtag ist geplant, nicht börsennotierte Beteiligungen in geringem Umfang zu veräußern.

  

 

16 Sachanlagen

 

Millionen Euro
Grundstücke,
Gebäude
des Betriebsvermögens
Als Finanzinvestition gehaltene
Grundstücke
und Gebäude
Technische Anlagen und MaschinenAndere
Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung,
vermietete
Erzeugnisse
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im BauSumme
Bruttowerte 1.1.20147 45111317 7846 8351 42333 606
Konzernkreisänderungen5524–401251
Zugänge193 7155701 1072 585
Umbuchungen250–7640196–1 079
Abgänge–334–2–1 263–507–44–2 150
Währungsanpassungen173251313545868
Bruttowerte 31.12.20147 78810618 4137 1891 46434 960
Abschreibungen 1.1.20143 3083612 8605 1342421 362
Konzernkreisänderungen–7–12–34 –53
Zugänge19711 0196511 868
Umbuchungen–634–21–7
Abgänge–281–1–1 149–452–3–1 886
Zuschreibungen–3 –24–1 –28
Währungsanpassungen54 303881446
Abschreibungen 31.12.20143 2623613 0315 3651521 709
Buchwerte 31.12.20144 526705 3821 8241 44913 251
Bruttowerte 1.1.20157 78810618 4137 1891 46434 960
Konzernkreisänderungen1 811123 9302 2805648 597
Zugänge23211 2008261 7994 058
Umbuchungen303 1 025403–1 731
Abgänge–171–27–1 047–654–60–1 959
Währungsanpassungen15811728918438
Bruttowerte 31.12.201510 1219323 69310 1332 05446 094
Abschreibungen 1.1.20153 2623613 0315 3651521 709
Konzernkreisänderungen62512 4971 62044 747
Zugänge27821 54096622 788
Umbuchungen1 –2827
Abgänge–25–1–937–595–3–1 561
Währungsanpassungen69 130691269
Abschreibungen 31.12.20154 2103816 2337 4521927 952
Buchwerte 31.12.20155 911557 4602 6812 03518 142

 

Im Gesamtbetrag der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind folgende außerplanmäßige Abschreibungen enthalten:

 

  • Grundstücke und Gebäude: 7 Millionen EUR (Vorjahr 0 Millionen EUR),
  • „Technische Anlagen und Maschinen: 16 Millionen EUR (Vorjahr 0 Millionen EUR),
  • „Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 22 Millionen EUR (Vorjahr 0 Millionen EUR).

 

In den Buchwerten sind folgende Beträge aus Finanzierungsleasing-Verträgen enthalten, bei denen die Bosch-Gruppe Leasingnehmer ist:

 

  • „Grundstücke und Gebäude: 14 Millionen EUR (Vorjahr 7 Millionen EUR),
  • „Technische Anlagen und Maschinen: 2 Millionen EUR (Vorjahr 1 Million EUR),
  • „Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 9 Millionen EUR (Vorjahr 12 Millionen EUR).

 

Die eingegangenen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen betragen 630 Millionen EUR (Vorjahr 499 Millionen EUR), Verfügungsbeschränkungen bestehen in Höhe von 8 Millionen EUR (Vorjahr 6 Millionen EUR). Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte in Höhe von 13 Millionen EUR (Vorjahr 19 Millionen EUR) wurden von den Zugängen im Berichtsjahr abgesetzt.

 

Bei den als Finanzinvestition gehaltenen Grundstücken und Gebäuden handelt es sich um vermietete Immobilien, die zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet werden. Bei Bewertung zu Zeitwerten ergibt sich ein Bestand von 115 Millionen EUR (Vorjahr 150 Millionen EUR). Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in der Konzernzentrale. Die gemäß IFRS 13 der Stufe 3 zugeordneten Wohnimmobilien in Deutschland und Asien werden nach dem Ertragswertverfahren/Vergleichswertverfahren auf Grundlage der Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (ImmoWertV) unter Berücksichtigung der aktuellen Bausubstanz und der Marktwerte der einzelnen Objekte bewertet. Die Mieteinnahmen aus den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien betragen 10 Millionen EUR (Vorjahr 7 Millionen EUR), die Aufwendungen zur Instandhaltung 5 Millionen EUR (Vorjahr 3 Millionen EUR).

 

Eine Überprüfung der Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens in der Vergangenheit hatte ergeben, dass Sondermaschinen länger genutzt werden als bisher angenommen. Die der planmäßigen Abschreibung zugrunde liegende Nutzungsdauer wurde daher auf acht Jahre verlängert. Die Auswirkung dieser Änderung auf die Abschreibungen auf Sachanlagen ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

Millionen Euro
2015201620172018–2020
Abschreibungen auf Sachanlagen–192243238

 

17 Immaterielle Vermögenswerte

Millionen Euro
Erworbene immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte)Erworbene FirmenwerteSelbst erstellte immaterielle VermögenswerteSumme
Bruttowerte 1.1.20143 6285 4411 17110 240
Konzernkreisänderungen13–29 –16
Zugänge1854270459
Abgänge–96–668–199–963
Währungsanpassungen178100278
Bruttowerte 31.12.20143 9084 8481 2429 998
Abschreibungen 1.1.20141 6977905753 062
Konzernkreisänderungen11
Zugänge274 227501
Abgänge–89–668–199–956
Währungsanpassungen46652
Abschreibungen 31.12.20141 9291286032 660
Buchwerte 31.12.20141 9794 7206397 338
Bruttowerte 1.1.20153 9084 8481 2429 998
Konzernkreisänderungen4 899827675 793
Zugänge30310283596
Abgänge–179–29–129–337
Währungsanpassungen233130 363
Bruttowerte 31.12.20159 1645 7861 46316 413
Abschreibungen 1.1.20151 9291286032 660
Konzernkreisänderungen–136 49–87
Zugänge8025652041 571
Abgänge–158 –129–287
Währungsanpassungen624 66
Abschreibungen 31.12.20152 4996977273 923
Buchwerte 31.12.20156 6655 08973612 490

 

Im Gesamtbetrag der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind folgende außerplanmäßige Abschreibungen enthalten:

 

  • Erworbene immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte): 7 Millionen EUR (Vorjahr 0 Millionen EUR),
  • „Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte: 16 Millionen EUR (Vorjahr 64 Millionen EUR).

 

Die Firmenwerte von 5 089 Millionen EUR (Vorjahr 4 720 Millionen EUR) verteilen sich nach Geschäftsbereichen (Cash Generating Units) wie folgt:

Millionen Euro
20152014
Gasoline Systems356300
Diesel Systems5454
Automotive Aftermarket400351
Automotive Steering108
Drive and Control Technology1 5452 115
Packaging Technology13096
Power Tools383362
BSH Hausgeräte GmbH548
Security Systems449351
Thermotechnology1 012998
Sonstige10493
5 0894 720

 

Die Firmenwerte werden einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen. Eine Wertminderung ist vorzunehmen, wenn der erzielbare Betrag unter dem Buchwert der Geschäftsbereiche (Cash Generating Units) liegt. Als erzielbarer Betrag wird der Nutzungswert angesetzt, der aus den zukünftigen Mittelzuflüssen (Cash-Flows) abgeleitet wird. Den Cash-Flows liegen Planungsrechnungen mit einem Zeithorizont von fünf Jahren zugrunde, die auf einer vom Management verabschiedeten Mittelfristplanung basieren. Die Planungen beruhen auf Erwartungen im Hinblick auf zukünftige Marktanteile, das Wachstum der jeweiligen Märkte sowie die Profitabilität der Erzeugnisse und Dienstleistungen. Mittelzuflüsse jenseits des Planungszeitraums werden unter Berücksichtigung eines erwarteten nachhaltigen Wachstumsfaktors ermittelt.

 

Die für den Werthaltigkeitstest verwendeten Parameter sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

In Prozent
Mobility SolutionsIndustrial TechnologyConsumer GoodsEnergy and Building Technology
20152014201520142015201420152014
Wachstumsfaktor1,01,01,02,01,02,01,02,0
Diskontierungssatz vor Steuern11,511,910,711,49,611,29,810,4

 

Als risikoloser Zins werden 1,3 % (Vorjahr 2,1 %) und als Marktrisikoprämie 6,0 % (Vorjahr 6,0 %) angesetzt. Der verwendete typisierte Steuersatz beträgt 29 % (Vorjahr 29 %).

 

Der jährliche Werthaltigkeitstest ergab im Geschäftsjahr einen Wertminderungsbedarf bei Firmenwerten in Höhe von 565 Millionen EUR. Davon entfallen 550 Millionen EUR auf den Geschäftsbereich Drive and Control Technology (Unternehmensbereich Industrial Technology). Gründe für die Wertminderung waren die nachhaltige Marktschwäche, ein hoher Preisabrieb sowie der erhöhte Wettbewerbsdruck infolge weltweiter Überkapazitäten. Eine Erhöhung des Diskontierungssatzes um 0,5 Prozentpunkte hätte zu einem zusätzlichen Wertminderungsbedarf von 255 Millionen EUR geführt, eine Verminderung des Wachstumsfaktors um 0,5 Prozentpunkte hätte zu einem zusätzlichen Wertminderungsbedarf von 197 Millionen EUR geführt.

Außerdem wurde im Bereich Energy and Building Solutions eine Wertminderung von Firmenwerten in Höhe von 15 Millionen EUR vorgenommen.

 

Bei allen übrigen Firmenwerten, für die im Geschäftsjahr kein Wertminderungsbedarf bestand, hätten weder eine Erhöhung des Diskontierungssatzes um 0,5 Prozentpunkte noch eine Verminderung des Wachstumsfaktors um 0,5 Prozentpunkte zu einer Wertminderung geführt.

 

18 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Millionen Euro
20152014
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen6 1113 578
Wechselverbindlichkeiten7321
6 1843 599

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

 

19 Übrige kurzfristige und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Millionen Euro
20152014
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Anleihen8554 1634 223
Schuldscheindarlehen219154
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten397838185648
Darlehensverbindlichkeiten86298310
Derivate154239416
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing323414
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten7004872847
2 1955 3431 0945 112

 

Von den finanziellen Verbindlichkeiten haben 2 507 Millionen EUR (Vorjahr 2 576 Millionen EUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

 

Weitere Angaben zu den Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind im Kapitel Leasing enthalten.

 

20 Übrige Verbindlichkeiten und Rückstellungen

 

Übrige Verbindlichkeiten 
Millionen Euro
20152014
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Abgegrenzte Verbindlichkeiten im Personalbereich2 2441 671
Abgegrenzte Verbindlichkeiten im Verkaufsbereich1 231521
Sonstige abgegrenzte Verbindlichkeiten549368
Steuerverbindlichkeiten (ohne Ertragsteuerverbindlichkeiten)563413
Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte483484
Passive Rechnungsabgrenzungsposten15410142
Abgrenzung erhaltener Werkzeugkostenzuschüsse151371623
Sonstige übrige Verbindlichkeiten2551009155
5 4942473 70678

 

Von den sonstigen übrigen Verbindlichkeiten haben 6 Millionen EUR (Vorjahr 0 Millionen EUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

 

Die abgegrenzten Verbindlichkeiten betreffen im Personalbereich im Wesentlichen Urlaubs- und Gehaltsansprüche sowie abgegrenzte Sonderzahlungen, im Verkaufsbereich vor allem Bonus- und Provisionszahlungen.

 

 Rückstellungen (ohne Ertragsteuerrückstellungen und Rückstellungen für Pensionen)
Millionen Euro
20152014
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Steuerrückstellungen (ohne Ertragsteuerrückstellungen)62892566
Rückstellungen im Personalbereich6371 7117091 208
Rückstellungen im Vertriebsbereich2 2861 1521 937933
Sonstige Rückstellungen6781 8895681 218
3 6634 8413 2393 425

 

Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

 

 

Millionen Euro
Stand 1.1.2015KonzernkreisänderungenVerbrauchAuflösungZuführung einschl. AufzinsungWährungsanpassungenStand 31.12.2015
Steuerrückstellungen886169–261–39340–191 076
Rückstellungen im Personalbereich1 917135–416–11182032 348
Rückstellungen im Vertriebsbereich2 870764–1 424–4801 633753 438
Sonstige Rückstellungen1 786258–375–1191 007102 567
7 4591 326–2 476–7493 800699 429

 

Von den Zuführungen entfallen 39 Millionen EUR (Vorjahr 49 Millionen EUR) auf Aufzinsungen.

 

Rückstellungen im Personalbereich betreffen Verpflichtungen aus Personalanpassungsmaßnahmen, Altersteilzeit und weitere Sonderleistungen, bei denen Zeitpunkt oder Höhe noch nicht exakt bestimmbar sind. Rückstellungen im Vertriebsbereich berücksichtigen überwiegend Verluste aus Liefer- und Garantieverpflichtungen einschließlich der Risiken aus Rückruf-, Austausch- und Produkthaftungsfällen. Die sonstigen Rückstellungen werden unter anderem für Risiken aus Einkaufsverpflichtungen, Umweltschutzverpflichtungen, Prozessrisiken, Restrukturierungen und rechtliche Risiken gebildet.

 

Seit 2010 ermitteln die EU-Kommission sowie andere Wettbewerbsbehörden gegen eine Vielzahl von Automobilzuliefer-Unternehmen wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße. Auch die Bosch-Gruppe ist von diesen Kartellrechtsuntersuchungen betroffen. Zur Aufklärung dieser Vorwürfe kooperiert das Unternehmen unverändert intensiv mit den Behörden. Mit der zuständigen US-amerikanischen Kartellbehörde (Department of Justice) wurde 2015 ein Vergleich erzielt. Die Gespräche mit der EU-Kommission sind inzwischen fortgeschritten. In den derzeit noch laufenden Untersuchungen von ermittelnden Behörden sowie aus möglichen zivilrechtlichen Ansprüchen bestehen Risiken für Bosch. Seit Herbst 2015 werden durch verschiedene Behörden gegenüber Volkswagen Vorwürfe hinsichtlich einer Manipulation der in den Motorsteuergeräten enthaltenen Software erhoben. In diesem Zusammenhang wurden in den USA erhobene Zivilklagen zu einer Sammelklage gebündelt, die auch Bosch als Beklagte aufführt. Diesen Vorwurf nimmt Bosch als einer der größten Anbieter von Einspritztechnik weltweit sehr ernst. Unverzüglich nach Bekanntwerden der Vorwürfe hat Bosch eine interne Untersuchung begonnen. Diese Untersuchung läuft noch und es liegen noch keine finalen Ergebnisse vor. Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Handeln des Geschäftsführungsorgans, die Anpassungen bzw. Restatements der Vorjahresabschlüsse erfordern würden, liegen nicht vor. Das Unternehmen steht zu den Vorwürfen rund um die Manipulation der in den Motorsteuergeräten enthaltenen Software mit zahlreichen Ermittlungsbehörden im In- und Ausland im Kontakt. In Summe bestehen Risiken für Bosch in den derzeit noch laufenden Untersuchungen von ermittelnden Behörden insbesondere in den USA und in Deutschland sowie aus zivilrechtlichen Verfahren unter anderem in Form von Sammelklagen in den USA. Auf Basis der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses vorliegenden und von der Geschäftsführung beurteilten Sachverhalte zu den Themen Kartellverfahren und Motorsteuergeräte wurde nach Auffassung der Geschäftsführung ausreichende Risikovorsorge in Form von Rückstellungen für rechtliche Risiken gebildet. Für die verschiedenen genannten Rechtsrisiken beläuft sich der Bestand an Rückstellungen auf rund 750 Millionen Euro.

 

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für folgende Eventualverbindlichkeiten werden keine Rückstellungen gebildet, da der Eintritt des Risikos als wenig wahrscheinlich betrachtet wird:

 

 

 

Millionen Euro
20152014
Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln1625
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften1614
Sonstige Verbindlichkeiten1116
4355

 

21 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

 

Mitarbeitern der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stehen in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes Ansprüche im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung zu. Die Versorgungsleistungen umfassen sowohl bereits laufende Leistungen als auch Anwartschaften aktiver oder ausgeschiedener Mitarbeiter.

 

Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern sowohl beitrags- als auch leistungsorientiert. Bei den beitragsorientierten Altersversorgungssystemen (Defined Contribution Plans) zahlt das Unternehmen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen bzw. auf freiwilliger Basis Beiträge an staatliche oder private Versorgungs- oder Versicherungsträger. Über die Zahlung der Beiträge hinaus bestehen für das Unternehmen keine weiteren Leistungsverpflichtungen. Bei leistungsorientierten Versorgungssystemen (Defined Benefit Plans) handelt es sich um rückstellungs-, fonds- oder versicherungsfinanzierte Versorgungssysteme.

 

Im Folgenden werden die für die Bosch-Gruppe bedeutendsten Altersvorsorgepläne sowie Pläne für die medizinische Versorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beschrieben. Diese Pläne unterliegen versicherungsmathematischen Risiken wie Langlebigkeitsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Kapitalmarktrisiken.

 

Deutschland

Der am 1. Januar 2006 eingeführte Plan zur betrieblichen Altersvorsorge (Bosch bAV Plan) ist ein beitragsbasierter Vorsorgeplan mit gehaltsabhängigen Beiträgen. Der Bosch bAV Plan ist zum Teil über externe Versorgungsträger finanziert. Der Wert der Vermögenswerte der externen Versorgungsträger wird mit der nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) ermittelten Pensionsverpflichtung verrechnet. Die externen Versorgungsträger in Deutschland sind die Bosch Pensionsfonds AG und der Bosch Hilfe e.V.

 

Während der Anwartschaftsphase werden Firmen- und Mitarbeiterbeiträge bis zur steuerlichen Höchstgrenze dem Vermögen der Bosch Pensionsfonds AG zugeführt. Beiträge, die die steuerliche Höchstgrenze überschreiten, werden der Direktzusage zugewiesen. Die Höhe der Anwartschaft steigt analog zur Performance des Bosch Pensionsfonds. Altzusagen wurden in den Bosch bAV Plan überführt. Für eine stetig abnehmende Anzahl von Mitarbeitern in der Anwartschaftsphase ist als Übergangsregelung eine feste Verzinsung der Anwartschaft garantiert.

 

Bei den im Geschäftsjahr erstmalig vollkonsolidierten Gesellschaften BSH Hausgeräte GmbH und Robert Bosch Automotive Steering GmbH werden Versorgungsleistungen in Form eines beitragsorientierten Kapitalbausteins mit gehaltsabhängigen Beiträgen beziehungsweise einem gehaltsabhängigen Rentenbaustein gewährt.

 

Die erdienten Ansprüche werden bei Renteneintritt, Erwerbsminderung oder Tod in Form von Einmalzahlungen, Ratenzahlungen oder als lebenslange Rente ausgezahlt.

 

Japan

Die Mehrheit der Pensionsverpflichtungen sind Unternehmenszusagen (Corporate Pension Plans; CPPs), generell in Form von kapitalgedeckten Karrieredurchschnittsplänen. Die Leistungen basieren auf gehaltsabhängigen Beiträgen, die verzinst werden. Die Verzinsung ist abhängig von der Plangestaltung.

 

Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus nicht kapitalgedeckten Zusagen (Retirement Allowance Plans; RAPs), die Leistungen basieren auf Betriebszugehörigkeit und Endgehalt.

 

Alle Leistungen werden in Form von Einmalzahlungen bei Kündigung, Tod oder Renteneintritt ausgezahlt. Annuitätszahlungen sind für Mitarbeiter in einigen CPPs ab einer bestimmten Betriebszugehörigkeit möglich.

 

Schweiz

Bosch unterhält einen kapitalgedeckten Pensionsplan. Der Bosch Pensionsplan hat die Rechtsform einer Stiftung. Alle demographischen und finanziellen Risiken werden durch die Stiftung getragen und vom Stiftungsrat regelmäßig beurteilt. Im Falle einer Unterdeckung können Anpassungen wie die Veränderung der Verrentungsfaktoren oder die Erhöhung zukünftiger Beiträge vorgenommen werden.

 

Pensionspläne unterstehen dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Alle Leistungen sind gesetzlich definiert, das BVG bestimmt die Höhe der zu gewährenden Mindestleistungen. Der Bosch Pensionsplan erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen.

 

Einzahlungen in den Bosch Pensionsplan erfolgen als Firmen- und Mitarbeiterbeiträge. Die Auszahlung der Leistungen erfolgt in Form von lebenslangen Renten oder Einmalzahlungen.

 

Vereinigtes Königreich

Bosch finanziert einen endgehaltsabhängigen leistungsorientierten Pensionsplan, der geschlossen ist. Die Verpflichtung ist über eine Treuhandgesellschaft finanziert, die rechtlich unabhängig von Bosch ist und nach gesetzlichen Bestimmungen geführt wird. Die Treuhänder sind verpflichtet, die gesetzlichen Anforderungen einzuhalten. Der Plan weist ein Finanzierungsdefizit aus, das mittels eines Sanierungsplanes geschlossen wird.

 

Die erdienten Ansprüche werden bei Renteneintritt, Erwerbsminderung oder Tod ausgezahlt.

 

USA

Bosch unterhält den Bosch Pensionsplan und elf weitere kleinere leistungsorientierte Versorgungspläne, die alle kapitalgedeckt sind und den ERISA-Vorschriften genügen. Somit gelten die entsprechenden gesetzlichen Mindestfinanzierungsbestimmungen für diese Pläne. Der Bosch Pensionsplan ist ein Cash Balance Plan, bei dem die Leistungen abhängig von Alter, Firmenzugehörigkeit und Gehalt sind. Leistungen werden bei Renteneintritt oder Tod ausgezahlt. Der Plan ist geschlossen für Neueintritte.

 

Ebenfalls für Neueintritte geschlossen sind zwei ungedeckte Versorgungspläne, die Leistungen für bestimmte Führungskräfte oder für Mitglieder des Bosch Pensionsplans bereitstellen, deren Einkünfte oberhalb der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrundlage liegen. Die Leistungen sind abhängig von Alter, Firmenzugehörigkeit sowie Gehalt und werden bei Renteneintritt oder Tod ausgezahlt.

 

Darüber hinaus finanziert Bosch vierzehn Pläne für medizinische Versorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die nicht kapitalgedeckt sind. Acht Pläne sind bereits geschlossen. Das Niveau der Leistungen und die Beiträge für Rentner unterscheiden sich je nach Standort, Alter und Firmenzugehörigkeit. Zu den Unterstützungsleistungen gehören Gesundheitsfürsorgeleistungen und Lebensversicherungsleistungen für Rentner und deren Ehepartner.

 

Bei allen leistungsorientierten Versorgungssystemen erfolgen versicherungsmathematische Berechnungen und Schätzungen. Dabei spielen neben Annahmen zur Lebenserwartung die folgenden Rechnungsparameter unter Berücksichtigung dynamischer Entwicklungen eine Rolle, die von der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Landes abhängen:

 

 

In Prozent
DeutschlandJapanSchweizUKUSAGesamt
201520142015201420152014201520142015201420152014
Abzinsungsfaktor2,32,00,60,60,91,43,83,44,34,02,52,3
Gehaltstrend3,03,02,12,51,52,02,83,83,53,53,03,0
Rententrend1,81,8n.a.n.a.0,00,12,83,0n.a.n.a.1,61,6

 

Zur Ermittlung des Abzinsungsfaktors in der Eurozone wurden Anleihen berücksichtigt, die am Bilanzstichtag von mindestens einer der Ratingagenturen mit AA bewertet wurden.

 

Der Gehaltstrend enthält zukünftig erwartete Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Situation und der Inflation geschätzt werden.

 

Die Bewertung der Pensionspläne erfolgt unter Anwendung der aktuellen Sterbetafeln zum 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres. Die zum 31. Dezember 2015 verwendeten Sterbetafeln sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

DeutschlandHeubeck Richttafeln 2005G
Japan2015 MHLW Standard Table
SchweizBVG 2010 Generationstafeln für Rentner, BVG 2010 P20 für Anwärter
UK105 % for Males, 96 % for Females of S2PXA tables with 2014 CMI projections
USARP2006, projected by MP2015; aggregate for some plans, collar adjustments for others

 

Zum 31. Dezember 2014 wurden in den wesentlichen Ländern folgende Sterbetafeln verwendet:

 

DeutschlandHeubeck Richttafeln 2005G
JapanEPF 2009
SchweizBVG 2010 Generationstafeln für Rentner, BVG 2010 P19 für Anwärter
UKS1PXA with 2011 CMI projections
USARP2014, projected by MP2014; unadjusted

 

Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung kann für die wesentlichen Regionen wie folgt auf die Rückstellung übergeleitet werden:

 

Millionen Euro
Barwert der VerpflichtungPlanvermögenSonstiger VermögenswertNicht erfasster VermögenswertRückstellung
Stand 31.12.2015
Deutschland12 919–2 70810 211
Japan235–2322831
Schweiz1 214–1 090124
UK354–3121052
USA1 939–1 470469
Sonstige555–1855375
17 216–5 99738511 262
Stand 31.12.2014
Deutschland11 409–2 4009 009
Japan217–2031428
Schweiz997–961238
UK281–20378
USA1 796–1 320476
Sonstige458–16017306
15 158–5 2471779 935

 

Die Entwicklung der Nettoschuld der leistungsorientierten Verpflichtung ist aus der folgenden Tabelle ersichtlich:

 

Millionen Euro
Barwert der VerpflichtungPlanvermögenSonstiger VermögenswertNicht erfasster VermögenswertRückstellung
Stand 1.1.201515 158–5 2471779 935
Nettoaufwand der Periode
Laufender Dienstzeitaufwand626626
Nachzuverrechnender früherer Dienstzeitaufwand00
Gewinne aus Planabgeltung, die nicht in Zusammenhang mit nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand stehen00
Zinsaufwand/-ertrag393–1461248
Sonstiges66
1 019–14001880
Neubewertungen
Verluste aus Planvermögen ohne bereits im Zinsaufwand/-ertrag erfasste Beiträge7676
Gewinne aus der Änderung demographischer Annahmen–26–26
Gewinne aus der Änderung finanzieller Annahmen–1 103–1 103
Erfahrungsbedingte Verluste3232
Sonstige Anpassungen–2–2
–1 097760–2–1 023
Beiträge
Arbeitgeber–363–363
Begünstigte der Pensionspläne19–190
19–38200–363
Rentenzahlungen–666230–436
Sondereffekte (Planabgeltung)–11110
Transfers12–48
Währungseffekte351–300–150
Änderungen im Konsolidierungskreis2 431–2412 190
Änderungen sonstige Vermögenswerte2121
Stand 31.12.201517 216–5 99738511 262
Millionen Euro
Barwert der VerpflichtungPlanvermögenSonstiger VermögenswertNicht erfasster VermögenswertRückstellung
Stand 1.1.201412 142–4 55615127 613
Nettoaufwand der Periode
Laufender Dienstzeitaufwand439439
Nachzuverrechnender früherer Dienstzeitaufwand–7–7
Gewinne aus Planabgeltung, die nicht in Zusammenhang mit nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand stehen–2–2
Zinsaufwand/-ertrag427–1722257
Sonstiges66
857–16602693
Neubewertungen
Gewinne aus Planvermögen ohne bereits im Zinsaufwand/-ertrag erfasste Beiträge–196–196
Verluste aus der Änderung demographischer Annahmen4646
Verluste aus der Änderung finanzieller Annahmen2 3562 356
Erfahrungsbedingte Verluste6565
Sonstige Anpassungen–7–7
2 467–1960–72 264
Beiträge
Arbeitgeber–335–335
Begünstigte der Pensionspläne16–160
16–3510–335
Rentenzahlungen–536189–347
Sondereffekte (Planabgeltung)0
Transfers12113
Währungseffekte251–19259
Änderungen im Konsolidierungskreis–5124–27
Änderungen sonstige Vermögenswerte22
Stand 31.12.201415 158–5 2471779 935

 

Das Fondsvermögen setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

 

In Prozent
DeutschlandJapanSchweizUKUSA
2015201420152014201520142015201420152014
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente111106013
Eigenkapitalinstrumente38383740262537404443
davon Europa5250910545254581414
davon Nordamerika23232325323427227372
davon Asien-Pazifik1718686577151688
davon Emerging Markets89554456
davon Sonstige022000
Schuldinstrumente46485754312353545554
davon Staatsanleihen39418585303340283735
davon Unternehmensanleihen535055565260726365
davon sonstige Schuldinstrumente8910101415
Immobilien9835331
Versicherungen05544
Andere65081352

 

Für Eigenkapitalinstrumente liegen Marktpreisnotierungen in einem aktiven Markt vor. Für die übrigen Anlageklassen liegen überwiegend keine Marktpreisnotierungen in einem aktiven Markt vor.

 

Duration und erwartete Fälligkeiten der Pensionsverpflichtung

Zum 31. Dezember 2015 beträgt die gewichtete Duration der Pensionsverpflichtung 15,4 Jahre (Vorjahr 15,5 Jahre).

 

Erwartete Fälligkeiten der undiskontierten erwarteten Pensionszahlungen

 

 

Millionen Euro
20152014
Weniger als ein Jahr664565
Zwischen einem und zwei Jahren680550
Zwischen zwei und drei Jahren722580
2 0661 695

 

Die voraussichtlichen Zuwendungen zum Planvermögen im Geschäftsjahr 2016 betragen 331 Millionen EUR (Vorjahr 318 Millionen EUR).

 

Die voraussichtlichen direkt zu erbringenden Versorgungsleistungen im Geschäftsjahr 2016 betragen 416 Millionen EUR (Vorjahr 354 Millionen EUR).

 

Sensitivität der leistungsorientierten Verpflichtung in Bezug auf die versicherungsmathematischen Parameter

 

 

In Prozent
DeutschlandJapanSchweizUKUSA
2015201420152014201520142015201420152014
Abzinsungsfaktor
Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte–5,4–6,7–4,5–4,9–5,2–4,9–7,7–9,0–6,4–6,5
Verringerung um 0,5 Prozentpunkte6,47,44,85,35,95,58,610,27,17,3
Gehaltstrend
Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte0,10,10,70,70,30,30,90,90,00,0
Verringerung um 0,25 Prozentpunkte–0,1–0,1–0,7–0,7–0,3–0,3–0,8–0,80,00,0
Rententrend
Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte0,80,7n.a.n.a.2,52,51,51,5n.a.n.a.
Verringerung um 0,25 Prozentpunkte–0,8–0,6n.a.n.a.–2,4–2,4–1,4–1,4n.a.n.a.
Lebenserwartung
Zunahme um ein Jahr2,32,1n.a.n.a.3,33,33,84,12,72,7

 

Die Sensitivitätsanalysen der leistungsorientierten Pensionsverpflichtung für die maßgeblichen versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf dem gleichen Verfahren, das für die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verpflichtungen aus Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses angewandt wurde (Anwartschaftsbarwertverfahren). Es wurde jeweils die Änderung einer Annahme angesetzt, während die übrigen Annahmen unverändert gelassen wurden. Mögliche Korrelationseffekte wurden somit nicht berücksichtigt.

 

Beitragsorientierte Versorgungspläne

Die Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne betragen 1 212 Millionen EUR (Vorjahr 899 Millionen EUR).

 

22 Eigenkapital

 

Das gezeichnete Kapital von 1 200 Millionen EUR und die Kapitalrücklage von 4 557 Millionen EUR entsprechen den bei der Robert Bosch GmbH ausgewiesenen Bilanzwerten. Das gezeichnete Kapital verteilt sich auf die Gesellschafter wie folgt:

 

Gesellschafter der Robert Bosch GmbH

 

 

In Prozent
AnteilsbesitzStimmrechte
Robert Bosch Stiftung GmbH92,0
Robert Bosch Industrietreuhand KG93,2
Familie Bosch7,46,8
Robert Bosch GmbH (eigene Anteile)0,6

 

Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden, sowie die kumulierte übrige Eigenkapitalveränderung. Die Auswirkungen aus der Veränderung der versicherungsmathematischen Parameter bei Pensionsrückstellungen sind in der Spalte „Sonstige“ der kumulierten ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderung ausgewiesen. Ebenfalls in dieser Position enthalten sind Unterschiedsbeträge zwischen Kaufpreis und erworbenem anteiligen Eigenkapital im Fall zugekaufter Anteile.

 

Darüber hinaus sind in den Gewinnrücklagen eigene Anteile in Höhe von 62 Millionen EUR berücksichtigt.

 

Der Bilanzgewinn des Konzerns entspricht dem der Robert Bosch GmbH.

 

Nicht beherrschende Anteile

Die nicht beherrschenden Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen betreffen im Wesentlichen die konzernfremden Gesellschafter der United Automotive Electronic Systems Co., Ltd., Shanghai, der Bosch Automotive Diesel Systems Co., Ltd., Wuxi, der ZF Shanghai Steering Systems Group, Shanghai, alle China, sowie der Bosch Ltd., Bengaluru, Indien.

 

Veränderungen ergaben sich vor allem durch die erstmalige Vollkonsolidierung der ZF Shanghai Steering Systems Group, Shanghai, China.

 

 

Sonstige Erläuterungen

 

 

 

23 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme aufgegliedert nach Mittelzu- und -abflüssen aus betrieblicher Tätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

 

Ausgehend vom EBIT wird der Cash-Flow indirekt abgeleitet. Beim EBIT handelt es sich um das Ergebnis vor Steuern und vor Finanzergebnis. Bereinigt um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge – im Wesentlichen Abschreibungen des Anlagevermögens – und unter Einbeziehung zahlungswirksamer Finanzaufwendungen, Finanzerträge und Steuern sowie unter Berücksichtigung von Veränderungen des Working Capital ergibt sich der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit.

 

Die Investitionstätigkeit umfasst im Wesentlichen die Zugänge des Anlagevermögens einschließlich vermieteter Erzeugnisse und den Kauf oder Verkauf von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten sowie Wertpapieren.

 

In der Finanzierungstätigkeit sind Zahlungsmittelzu- und -abflüsse aus der Aufnahme bzw. Tilgung von Finanzverbindlichkeiten, aus Dividenden und aus dem Erwerb nicht beherrschender Anteile zusammengefasst.

 

In der Kapitalflussrechnung enthaltene Veränderungen von Bilanzpositionen sind nicht unmittelbar aus der Bilanz abzuleiten, da diese um Wechselkurseffekte und Veränderungen des Konsolidierungskreises bereinigt sind. Die bilanzielle Veränderung von Pensionen ist um versicherungsmathematische Gewinne und Verluste bereinigt.

 

Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Liquidität enthält flüssige Mittel von 3 707 Millionen EUR (Vorjahr 5 513 Millionen EUR). Es bestehen im Geschäftsjahr keine Transferbeschränkungen für flüssige Mittel.

 

Auswirkungen auf den Cash-Flow, die sich aus Unternehmenserwerben ergeben, sind im Kapitel Unternehmenszusammenschlüsse erläutert.

  

 

24 Segmentberichterstattung

 

Angaben zu den Geschäftssegmenten

 

 

Umsatz und Ergebnis fortgeführter Geschäftsaktivitäten
Millionen Euro
Mobility SolutionsIndustrial TechnologyConsumer GoodsEnergy and Building TechnologyAlle sonstigen SegmenteKonsolidierungKonzern
20152014201520142015201420152014201520142015201420152014
Umsatz mit Dritten41 657 33 318 6 603 6 709 17 140 4 179 5 134 4 627 73 118 70 607 48 951
EBIT3 2162 402 –830 67 2 224 549 224 171 –247 –159 4 5873 030
Angaben einschließlich aufgegebener Geschäftsaktivitäten
Millionen Euro
Mobility SolutionsIndustrial TechnologyConsumer GoodsEnergy and Building TechnologyAlle sonstigen SegmenteKonsolidierungKonzern
20152014201520142015201420152014201520142015201420152014
Umsatz mit Dritten41 657 33 318 6 603 6 709 17 140 4 179 5 134 4 627 73 138 70 607 48 971
Umsatz mit anderen Segmenten255 254 290 237 77 35 20 17 –642 –543
Gesamtumsatz41 912 33 572 6 893 6 946 17 217 4 214 5 154 4 644 73 138 –642 –543 70 607 48 971
EBIT3 216 2 402 –830 67 2 224 549 224 171 –247 –183 4 587 3 006
davon: Ergebnis aus Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden–46 32 2 1 223 –44 256
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen
(ohne Abschreibungen)
2 942 2 425 582 456 728 210 223 244 154 135 4 629 3 470
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen2 427 1 769 259 254 848 127 162 135 30 20 3 726 2 305
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen24 64 550 29 15 15 633 64
Nicht zahlungswirksame Erträge1 029 448 121 102 1 767 35 68 95 34 55 3 019 735
Vermögenswerte13 137 10 881 2 732 2 901 6 786 1 664 1 692 1 586 242 257 24 589 17 289
At Equity bewertete Beteiligungen123 445 29 29 1 192 152 1 666

Die Bosch-Gruppe ist entsprechend der internen Management- und Berichtsstruktur in vier Unternehmensbereiche gegliedert. Diese stellen die berichtspflichtigen Geschäftssegmente dar und resultieren aus der Zusammenfassung von Geschäftsbereichen entsprechend den in IFRS 8 Geschäftssegmente genannten Kriterien. Das operative Geschäft innerhalb der Unternehmensbereiche liegt in der Verantwortung der Geschäftsbereiche. 

 

Der Unternehmensbereich Mobility Solutions umfasst im Wesentlichen die Geschäftsfelder Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effiziente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für die aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel sowie Lenkungstechnik für Personenwagen und Nutzfahrzeuge.

 

Im Unternehmensbereich Industrial Technology sind folgende Aktivitäten zusammengefasst:

  • „ Automatisierungstechnik (Technologien zum Antreiben, Steuern und Bewegen),
  • „ Verpackungstechnik (Maschinen und Fertigungslinien für die Süßwaren-, Nahrungs- und Genussmittelbranche sowie für die pharmazeutische Industrie).

Der Unternehmensbereich Consumer Goods umfasst die Herstellung und den Vertrieb von 

  • „ Elektrowerkzeugen (Geräte für Handwerk, Industrie und Heimwerker, Zubehör, Gartenwerkzeuge sowie Industrie- und Messwerkzeuge),
  • „ Hausgeräten (Anwendungen für Kochen, Spülen, Waschen, Trocknen, Kühlen, Gefrieren, Bodenpflege usw.). Diese Geschäftsaktivitäten wurden bis zum 31. Dezember 2014 im Konzernabschluss mittels der Equity-Methode abgebildet, von Beginn des Geschäftsjahres an werden sie im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen.

 

Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology umfasst die folgenden Aktivitäten:

  • „ Thermotechnik (Heizungs- und Warmwassergeräte inkl. Regelungen und Steuerungen),
  • „ Sicherheitssysteme (Videoüberwachung, Beschallung, Evakuierung und Zutrittskontrolle),
  • „ Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen Gebäuden.

 

Geschäftssegmente, die nicht berichtspflichtig sind, werden in der Kategorie „Alle sonstigen Segmente“ zusammengefasst und dargestellt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Finanz-, Holding- und sonstige Dienstleistungsgesellschaften sowie die verbleibenden Aktivitäten im Bereich Photovoltaik.

 

Positionen, die zur Finanzierungstätigkeit gehören, sind nicht Bestandteil der Segmentdarstellung.

 

Zentrale Steuerungsgröße unserer wertorientierten Unternehmensführung ist der Operative Wertbeitrag. Neben dieser Ergebnisgröße wird in der internen Berichterstattung an das Management auch das EBIT auf Segmentebene berichtet.

 

Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand der marktüblichen Konditionen unter fremden Dritten ermittelt.

 

Wesentliche Posten unter den nicht zahlungswirksamen Aufwendungen sind Wertberichtigungen auf Forderungen, Zuführungen zu Rückstellungen sowie Verluste aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten.

 

Wesentliche Posten unter den nicht zahlungswirksamen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Gewinne aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten sowie Erträge aus der Neubewertung von Beteiligungen.

 

Das Segmentvermögen umfasst die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Vorräte, jeweils vor Wertberichtigungen.

 

Überleitungsrechnungen
Millionen Euro
20152014
Umsatz
Umsatz der berichtspflichtigen Segmente71 176 49 376
Umsatz aller sonstigen Segmente73 138
Konsolidierung–642 –543
70 607 48 971
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten 20
Konzernumsatz70 607 48 951
Ergebnis
EBIT der berichtspflichtigen Segmente4 834 3 189
EBIT aller sonstigen Segmente–247 –183
Finanzerträge2 987 2 114
Finanzaufwendungen–3 085 –1 769
4 489 3 351
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten –24
Ergebnis vor Steuern4 489 3 375
Vermögenswerte
Vermögenswerte der berichtspflichtigen Segmente24 347 17 032
Vermögenswerte aller sonstigen Segmente242 257
Wertberichtigungen auf Vermögenswerte der Segmente–1 698 –1 310
Übrige kurzfristige Vermögenswerte7 344 9 329
Langfristige Vermögenswerte47 031 36 616
Vermögenswerte des Konzerns77 266 61 924
Angaben nach wesentlichen Ländern
Millionen Euro
Umsatz nach Sitz des KundenLangfristige Vermögenswerte¹
2015201420152014
Europa37 346 26 057 19 849 13 554
davon Deutschland14 179 10 858 12 347 8 859
davon Frankreich2 996 2 211 450 218
davon UK3 638 2 302 495 263
davon Italien2 244 1 799 511 485
Amerika14 052 9 939 3 756 2 340
davon USA11 018 7 352 3 195 1 820
Asien18 225 12 308 6 927 4 646
davon China11 133 6 383 5 039 3 000
davon Japan2 009 1 962 507 468
Übrige Regionen984 667 100 49
70 607 48 971 30 632 20 589
Aufgegebene Geschäftsaktivitäten20
Konzern70 607 48 951 30 632 20 589

 

Die Kundenstruktur der Bosch-Gruppe weist im Berichtszeitraum keine Konzentration auf einzelne Kunden auf.

 

25 Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten

 

Nettoergebnis nach Kategorien

In der folgenden Tabelle werden die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Auswirkungen aus Finanzinstrumenten, gegliedert nach Kategorien gemäß IAS 39, saldiert dargestellt:

  

Millionen Euro
20152014
Kredite und Forderungen111 230
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte663 693
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten–203 –285
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten
Anschaffungskosten
–727 –213

 

Im Nettoergebnis sind das Ergebnis aus Forderungs- und Darlehensbewertung, das Ergebnis aus der Auflösung der Rücklage aus Wertpapieren im Eigenkapital, Fremdwährungsgewinne und -verluste, Zinserträge und -aufwendungen sowie das Ergebnis aus Derivaten enthalten.

 

Die nicht ergebniswirksam im Eigenkapital erfassten Bewertungsgewinne und Bewertungsverluste aus Wertpapieren und Beteiligungen werden in der Gesamtergebnisrechnung dargestellt.

 

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Kategorien
Millionen Euro
Kategorie gemäß IAS 39Buchwert 2015Wertansatz nach IAS 39Wertansatz nach IAS 17Zeitwert 2015
(Fortgeführte) AnschaffungskostenZeitwert erfolgsneutralZeitwert erfolgswirksam
Aktiva
Flüssige MittelLaR3 707 3 707
Forderungen aus Lieferungen und LeistungenLaR13 240 13 240
Kurzfristige übrige finanzielle Vermögenswerte1 833
WertpapiereAfS608 608 608
Guthaben bei KreditinstitutenLaR213 213
DarlehensforderungenLaR378 378
DerivateFAHfT142 142 142
Forderungen aus Finanzierungsleasingn.a.32 32
Sonstige übrige finanzielle VermögenswerteLaR460 460
Langfristige finanzielle Vermögenswerte11 534
WertpapiereAfS9 831 9 831 9 831
BeteiligungenAfS1 158 581 577 577
DarlehensforderungenLaR171 171 187
DerivateFAHfT81 81 81
Forderungen aus Finanzierungsleasingn.a.152 152
Sonstige finanzielle VermögenswerteLaR141 141 141
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenFLAC6 184 6 184
Kurzfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten2 195
AnleihenFLAC855 855
Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenFLAC397 397
DarlehensverbindlichkeitenFLAC86 86
DerivateFLHfT154 154 154
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingn.a.3 3
Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenFLAC700 700
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten5 343
AnleihenFLAC4 163 4 163 4 474
SchuldscheindarlehenFLAC219 219 249
Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenFLAC838 838 866
DarlehensverbindlichkeitenFLAC29 29 29
DerivateFLHfT23 23 23
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingn.a.23 23
Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenFLAC48 48 48
Millionen Euro
Kategorie gemäß IAS 39Buchwert 2014Wertansatz nach IAS 39Wertansatz nach IAS 17Zeitwert 2014
(Fortgeführte) AnschaffungskostenZeitwert erfolgsneutralZeitwert erfolgswirksam
Aktiva
Flüssige MittelLaR5 513 5 513
Forderungen aus Lieferungen und LeistungenLaR8 785 8 785
Kurzfristige übrige finanzielle Vermögenswerte2 109
WertpapiereAfS1 076 1 076 1 076
Guthaben bei KreditinstitutenLaR303 303
DarlehensforderungenLaR331 331
DerivateFAHfT52 52 52
Forderungen aus Finanzierungsleasingn.a.29 29
Sonstige übrige finanzielle VermögenswerteLaR318 318
Langfristige finanzielle Vermögenswerte10 468
WertpapiereAfS8 731 8 731 8 731
BeteiligungenAfS1 179 577 602 602
DarlehensforderungenLaR269 269 266
DerivateFAHfT58 58 58
Forderungen aus Finanzierungsleasingn.a.146 146
Sonstige finanzielle VermögenswerteLaR85 85 85
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenFLAC3 599 3 599
Kurzfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten1 094
Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenFLAC185 185
DarlehensverbindlichkeitenFLAC83 83
DerivateFLHfT94 94 94
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingn.a.4 4
Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenFLAC728 728
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten5 112
AnleihenFLAC4 223 4 223 4 735
SchuldscheindarlehenFLAC154 154 188
Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenFLAC648 648 677
DarlehensverbindlichkeitenFLAC10 10 11
DerivateFLHfT16 16 16
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingn.a.14 14
Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenFLAC47 47 48

 

Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, gegliedert nach den Kategorien gemäß IAS 39, stellen sich wie folgt dar:

Millionen Euro
20152014
Kredite und Forderungen18 310 15 604
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte11 597 10 986
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte223 110
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten13 519 9 677
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten177 110
Zusammensetzung der derivativen Finanzinstrumente
Millionen Euro
MarktwerteNominalwerte
201520152014201420152014
bis 1 Jahrüber 1 Jahrbis 1 Jahrüber 1 Jahr
Derivate mit positivem Marktwert
Zinsderivate201942
davon Zinsswaps1120
davon sonstige Zinsderivate10742
Devisenderivate139204517 1951 568
Sonstige Derivate1617575080
Derivate mit negativem Marktwert
Zinsderivate02113677
davon Zinsswaps2011011
davon sonstige Zinsderivate012666
Devisenderivate4206613 6784 413
Sonstige Derivate112212714546398

 

Bei den Devisenderivaten handelt es sich im Wesentlichen um Devisentermingeschäfte.
 
Die beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten werden gemäß IFRS 13 wie folgt ermittelt:
 

Millionen Euro
Kategorie gemäß IAS 39Stufe 1¹Stufe 2²Summe
201520142015201420152014
Finanzielle Vermögenswerte
WertpapiereAfS3 461 3 829 6 978 5 978 10 439 9 807
davon kurzfristig154 563 454 513 608 1 076
davon langfristig3 307 3 266 6 524 5 465 9 831 8 731
BeteiligungenAfS577 602 577 602
Derivative FinanzinstrumenteFAHfT 5 223 105 223 110
davon kurzfristig 5 142 47 142 52
davon langfristig 81 58 81 58
Finanzielle Verbindlichkeiten
Derivative FinanzinstrumenteFLHfT 2 177 108 177 110
davon kurzfristig 2 154 92 154 94
davon langfristig 23 16 23 16

 

Zum Ende des Geschäftsjahres wird überprüft, ob Umklassifizierungen zwischen einzelnen Stufen der Bewertungshierarchie vorzunehmen sind. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Umgliederungen vorgenommen.

 

26 Kapital- und Risikomanagement

 

Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des zentral organisierten Kapitalmanagements in der Bosch-Gruppe ist es, die solide finanzielle Substanz zu erhalten und somit die finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität als Voraussetzung für weiteres Wachstum sicherzustellen.

 

Zentrale Steuerungsgröße unseres finanziellen Zielsystems ist der Operative Wertbeitrag. Er wird ermittelt, indem vom EBIT die Kosten für das eingesetzte Kapital abgezogen werden. Zusätzlich werden bei einzelnen Punkten wie der Berücksichtigung von außerplanmäßigen Abschreibungen, von Pensionsrückstellungen sowie Rückstellungen für Verluste aus Lieferverpflichtungen Anpassungen vorgenommen. Die Entwicklung des Operativen Wertbeitrags ist Maßstab zur Beurteilung des Erfolgs, zudem dient er der Portfoliosteuerung. Ergänzend werden im Rahmen des Kapitalmanagements klassische Bilanz-, Liquiditäts- und Verschuldungskennzahlen verwendet.

 

Sicherungspolitik und Finanzderivate

Das operative Geschäft der Bosch-Gruppe ist insbesondere von Währungskurs- und Zinsschwankungen sowie auf der Beschaffungsseite von Rohstoffpreisrisiken betroffen. Geschäftspolitisches Ziel ist es, diese Risiken durch Sicherungsmaßnahmen zu begrenzen. Die Sicherungsmaßnahmen werden zentral gesteuert.

 

Interne Vorschriften und Richtlinien legen Handlungsrahmen und Verantwortlichkeiten bei Anlage- und Sicherungsvorgängen verbindlich fest. Gemäß diesen Vorschriften dürfen derivative Finanzinstrumente nur im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft sowie der Geldanlage bzw. bei Finanzierungsvorgängen eingesetzt werden, Spekulationsgeschäfte sind nicht zulässig. Wesentliche Bestandteile der Richtlinien sind Handelslimite. Der Abschluss von Sicherungsgeschäften erfolgt ausschließlich über Banken mit guter Bonität nach dem Rating führender Agenturen und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen der Finanzmärkte. Die Bonität der Bankpartner der Bosch-Gruppe wird eng verfolgt und das Risiko durch Kontrahentenlimite begrenzt.

 

Festgeldanlagen werden zur Reduzierung des Ausfallrisikos der Bank teilweise als besicherte Geldanlage in Form von Tri-Party Repo-Geschäften abgeschlossen. Hierbei werden von der Bank zuvor definierte Wertpapiere als Sicherheit bereitgestellt. Die Geschäftsabwicklung sowie Verwaltung und Bewertung der Wertpapiere werden von einer Clearingstelle übernommen. Weitere Angaben sind im Kapitel Flüssige Mittel enthalten.

 

Entscheidungsgremien sind regelmäßig tagende Ausschüsse für Rohstoffe und Währungen sowie für Kapitalanlagen. Es besteht eine funktionale und räumliche Trennung zwischen Handel einerseits und Abwicklung sowie Kontrolle andererseits. Letztere ermitteln vor allem Risiken nach der Value-at-Risk- sowie der Basis-Point-Value-Methode und kontrollieren laufend die Einhaltung von Vorschriften und Richtlinien.

 

Das Risiko der Finanzanlagen wird monatlich über ein Value-at-Risk-Konzept für die jeweiligen Folgemonate berechnet. Vorgegebene Risikolimite für die jeweilige Anlagekategorie begrenzen das potenzielle Verlustrisiko. Die Prognosequalität der Value-at-Risk-Methode wird durch monatliche Backtestings überprüft. Die Geschäftsführung wird monatlich über die Risikoanalysen und über die Ergebnisse von Anlage- und Sicherungsgeschäften informiert.

 

Währungsrisiken

Durch die zentrale Steuerung von Fakturierungs- und Einkaufswährungen werden Währungsrisiken aus Zahlungsströmen des operativen Geschäfts reduziert. Die Ermittlung des Währungsrisikos erfolgt auf Basis weltweit konsolidierter Cash-Flows in den jeweiligen Währungen. Dabei werden auf Basis des Wirtschaftsplans erwartete Zu- und Abflüsse in den verschiedenen Währungen für den Planungszeitraum in einer Devisenbilanz aggregiert erfasst und die resultierenden Nettopositionen ermittelt, die Gegenstand des zentralen Währungsmanagements sind.

 

Die größten Nettowährungspositionen der geplanten Cash-Flows bestehen in CNY und USD.

 

Kurssicherungen erfolgen im Wesentlichen über Devisentermingeschäfte, in geringerem Umfang werden auch Devisenoptionen und Währungsswaps eingesetzt. Für diese Geschäfte, die ausnahmslos mit Banken abgewickelt werden, sind Mindestanforderungen hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität festgelegt.

 

Das Risiko der gesamten operativen Fremdwährungspositionen wird mittels des Value-at-Risk-Konzeptes, ergänzt um Worst-Case-Analysen, ermittelt. Diese Risikoanalysen sowie das Ergebnis der Sicherungen werden monatlich ermittelt und der Geschäftsführung vorgelegt.

 

Zur Darstellung der Währungsrisiken gemäß IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben wurden für die wichtigsten Fremdwährungen der Bosch-Gruppe sämtliche monetären Vermögenswerte und monetären Verbindlichkeiten in Fremdwährung für alle konsolidierten Gesellschaften zum Bilanzstichtag analysiert und Sensitivitätsanalysen für die jeweiligen Währungspaare, bezogen auf das Nettorisiko, vorgenommen.

 

Eine Veränderung des EUR um 10 % (ausgehend vom Stichtagskurs) gegenüber den in der Tabelle genannten Fremdwährungen würde sich auf das Ergebnis vor Steuern wie folgt auswirken:

 

 

 

Millionen Euro
Anstieg des EUR um 10 %Rückgang des EUR um 10 %
2015201420152014
CHF22 18 –21 –17
CNY–34 –38 31 37
CZK–34 –42 37 46
GBP16 2 –19 –2
HUF–16 –10 19 12
JPY14 1 –15 0
PLN–6 –5 6 5
RUB–22 –15 21 14
TRY–51 –66 51 68
USD21 –41 –25 41

 

Bei einer Veränderung des USD um 10 % (ausgehend vom Stichtagskurs) gegenüber der in der Tabelle genannten Fremdwährung würde sich folgende Veränderung des Ergebnisses vor Steuern ergeben:

 

Millionen Euro
Anstieg des USD um 10 %Rückgang des USD um 10 %
2015201420152014
CNY–20 –27 20 27

 

Die gezeigten Ergebniseffekte resultieren überwiegend aus Darlehensbeziehungen innerhalb der Bosch-Gruppe, wenn der Kredit ausnahmsweise in einer anderen als der lokalen Währung des Kreditnehmers gewährt worden ist, weil er z. B. aus erwarteten Cash-Flows in dieser Währung zurückgezahlt werden kann. Das dargestellte bilanzielle Währungsrisiko stimmt nicht mit dem wirtschaftlichen überein, das auf Grundlage der geplanten Cash-Flows ermittelt wird.

 

Zinsrisiken

Zur Begrenzung der Risiken aus Zinsänderungen auf Mittelanlagen und Mittelaufnahmen werden vereinzelt derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Dies sind hauptsächlich Zinsswaps und Zinsfutures.

 

Gemäß IFRS 7 wurde eine Analyse des Zinsrisikos vorgenommen. In einer Sensitivitätsanalyse wurden dazu die variabel verzinslichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die festverzinslichen Wertpapiere sowie die Zinsderivate berücksichtigt. Nicht berücksichtigt wurden hierbei Renten-Publikumsfonds sowie Geldmarktfonds.

 

Eine Veränderung des Marktzinsniveaus um 100 Basispunkte (ausgehend vom Zinssatz zum Stichtag) hätte folgende Auswirkung auf die Rücklage aus Wertpapieren im Eigenkapital und auf das Ergebnis vor Steuern:

 

Millionen Euro
Anstieg des Marktzinsniveaus um 100 BasispunkteRückgang des Marktzinsniveaus um 100 Basispunkte
2015201420152014
Rücklage aus Wertpapieren–212 –235 212 235
Ergebnis vor Steuern17 25 –17 –25

 

Aktienkursrisiken

Zur Begrenzung der Risiken aus Aktienanlagen werden in geringem Umfang Derivate eingesetzt.

 

Für die Analyse des Aktienkursrisikos gemäß IFRS 7 wurden die Aktienbestände, die zum Marktwert bewerteten Beteiligungen sowie Aktienderivate mit einem Buchwert von insgesamt 3 821 Millionen EUR (Vorjahr 3 493 Millionen EUR) berücksichtigt.

 

Eine Veränderung des Aktienkursniveaus um 10 % (ausgehend vom Aktienkursniveau zum Stichtag) hätte folgende Auswirkung auf die Rücklage aus Wertpapieren im Eigenkapital und auf das Ergebnis vor Steuern:

 

 

 

Millionen Euro
Anstieg der Aktienkurse um 10 %Rückgang der Aktienkurse um 10 %
2015201420152014
Rücklage aus Wertpapieren384 350 –320 –318
Ergebnis vor Steuern1 2 –65 –34

 

Sonstige Preisrisiken

Zur Begrenzung der Risiken aus Schwankungen von Rohstoffpreisen werden Derivate und physische Festpreisverträge eingesetzt. Für die Analyse des Rohstoffpreisrisikos gemäß IFRS 7 wurden die zum Bilanzstichtag bewerteten Rohstoffderivate berücksichtigt.

 

Eine Veränderung des Terminkursniveaus um 10 % (ausgehend vom Terminkurs zum Bilanzstichtag) hätte folgende Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern:


   

Millionen Euro
Anstieg der Terminkurse um 10 %Rückgang der Terminkurse um 10 %
2015201420152014
Ergebnis vor Steuern40 39 –40 –39

 

Für die Bosch-Gruppe sind zum Bilanzstichtag keine wesentlichen sonstigen Preisrisiken im Sinne des IFRS 7 bekannt.

 

Kreditrisiken

Das maximale Kreditrisiko entspricht für jede Klasse von Finanzinstrumenten dem Buchwert der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte.

 

Das Kreditrisiko aus Kundenforderungen wird fortlaufend erfasst und überwacht. In einer internen Anweisung sind Zuständigkeiten und Aufgaben im Rahmen der Kreditverantwortung geregelt. Dies betrifft vor allem die Festlegung der Zahlungsbedingungen, die Festlegung des Kreditlimits, die Freigabe von Lieferungen sowie die Forderungsüberwachung.

 

Zur Verringerung des Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Rechnungen mit den entsprechenden Gutschriften in einem einzigen Arbeitsprozess verarbeitet, und in der Bilanz wird der Nettobetrag ausgewiesen. Dieses Vorgehen erfolgt nur, wenn ein Rechtsanspruch auf Saldierung besteht und beabsichtigt ist, den Ausgleich der Forderung auf Basis des Nettobetrags vorzunehmen beziehungsweise die Forderung gleichzeitig mit der dazugehörigen Verbindlichkeit zu begleichen. Darüber hinaus werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen teilweise mit einem Eigentumsvorbehalt besichert. Weiterhin liegen für einige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sicherheiten in Form von Bürgschaften, Grundpfandrechten und Hypotheken vor.

 

Die folgende Tabelle zeigt das verbleibende Kreditrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

  

 

 

Millionen Euro
20152014
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Bruttowert)13 959 9 173
Saldierung von Gutschriften–719 –388
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Buchwert)13 240 8 785
Erhaltene finanzielle Sicherheiten–1 427 –91
Verbleibendes Kreditrisiko11 813 8 694

 

Die Veränderung der Wertberichtigungen für Einzelrisiken sowie für allgemeine Kreditrisiken ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

Millionen Euro
Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDarlehensforderungen
Stand 1.1.20144726
Veränderung der Wertberichtigung für Einzelrisiken–25–1
Veränderung der Wertberichtigung für allgemeine Kreditrisiken210
Stand 31.12.20144685
Veränderung der Wertberichtigung für Einzelrisiken854
Veränderung der Wertberichtigung für allgemeine Kreditrisiken59–1
Stand 31.12.20156128

 

Daneben wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Finanzierungsleasing in geringem Umfang vorgenommen.

 

Wesentliche Ausfälle der weder wertgeminderten noch überfälligen kreditrisikobehafteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind zum Bilanzstichtag nicht erkennbar.

 

Die Fälligkeitsanalyse der nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

Millionen Euro
20152014
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen13 240 8 785
davon zum Stichtag nicht wertberichtigt und nicht überfällig3 7291 056
davon zum Stichtag nicht wertberichtigt und überfällig14199
seit weniger als einem Monat9550
seit mehr als einem Monat, aber weniger als drei Monaten2616
seit mehr als drei Monaten2033

 

Von den Darlehensforderungen und den Forderungen aus Finanzierungsleasing (jeweils kurz- und langfristig) sind 189 Millionen EUR (Vorjahr 319 Millionen EUR) nicht wertgemindert und nicht überfällig. Nicht wertgeminderte überfällige Darlehensforderungen und Forderungen aus Finanzierungsleasing (jeweils kurz- und langfristig) liegen nicht vor.

 

Derivative Transaktionen werden nach dem Deutschen Rahmenvertrag oder ISDA (International Swaps and Derivatives Association) abgeschlossen. Diese erfüllen nicht die Aufrechnungsvoraussetzungen nach IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung, da die Saldierung nur im Insolvenzfall durchsetzbar ist.

 

Das Kreditrisiko für Derivate mit positivem Marktwert, die gegenwärtig nicht die Saldierungskriterien nach IAS 32 erfüllen, da die Aufrechnungsvereinbarung nur im Fall der Insolvenz des Vertragspartners durchsetzbar ist, ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

Millionen Euro
20152014
Derivate mit positivem Marktwert (Buchwert)223 110
Wert der nicht in der Bilanz saldierten Derivate–19 –11
Verbleibendes Kreditrisiko204 99

 

Liquiditätsrisiken

Die Entwicklung von Finanzmitteln und -verbindlichkeiten wird fortlaufend überwacht. In internen Richtlinien sind Aufgaben und Zuständigkeiten des Liquiditätsmanagements und der Liquiditätsplanung geregelt. Es bestehen Liquiditätsreserven in Form von kurzfristig verfügbaren Finanzmitteln in Höhe von 4 315 Millionen EUR (Vorjahr 6 589 Millionen EUR). Daneben stehen ein Euro-Commercial-Paper-Programm mit einem Volumen von 1 000 Millionen EUR sowie ein US-Commercial-Paper-Programm mit einem Volumen von 2 000 Millionen USD zur Verfügung, die zum Stichtag aber beide nicht beansprucht wurden. Des Weiteren besteht ein Medium-Term-Note-Programm mit einem Volumen von 7 500 Millionen EUR, von dem 4 250 Millionen EUR beansprucht wurden.

 

Zur Verringerung des Liquiditätsrisikos werden Rechnungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden erhaltenen Gutschriften in einem einzigen Abrechnungsprozess verarbeitet. Dieses Vorgehen erfolgt nur, wenn ein Rechtsanspruch auf Saldierung besteht und beabsichtigt ist, den Ausgleich der Verbindlichkeit auf Basis des Nettobetrags vorzunehmen beziehungsweise die Verbindlichkeit gleichzeitig mit der dazugehörigen Forderung zu begleichen. Darüber hinaus werden Sicherheiten in Form von Bürgschaften gestellt.

 

Die folgende Tabelle zeigt das verbleibende Liquiditätsrisiko für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen:

  

 

 

Millionen Euro
20152014
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Bruttowert)6 903 3 987
Saldierung von Gutschriften–719 –388
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Buchwert)6 184 3 599
Gestellte finanzielle Sicherheiten–6 –7
Verbleibendes Liquiditätsrisiko6 178 3 592

 

Das Liquiditätsrisiko für Derivate, die gegenwärtig nicht die Saldierungskriterien nach IAS 32 erfüllen, da die Aufrechnungsvereinbarung nur im Falle der Insolvenz durchsetzbar ist, ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

 

Millionen Euro
20152014
Derivate mit negativem Marktwert (Buchwert)177 110
Wert der nicht in der Bilanz saldierten Derivate–19 –11
Verbleibendes Liquiditätsrisiko158 99

 

Die undiskontierten Zahlungsabflüsse der originären und derivativen finanziellen Verbindlichkeiten sind aus den folgenden Tabellen ersichtlich:

 

Millionen Euro
BuchwertUndiskontierte Zahlungsabflüsse
2015201620172018201920202021 ff.
Originäre finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen6 1846 184
Anleihen5 018 9879151403755662 949
Schuldscheindarlehen21910759157
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten1 23542237739587
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing266864312
Darlehensverbindlichkeiten1158766648
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten748714335227
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Mit Bruttoausgleich56
Zahlungsabflüsse3 65418441
Zahlungszuflüsse3 59616420
Mit Nettoausgleich121
Zahlungsabflüsse10221
Millionen Euro
BuchwertUndiskontierte Zahlungsabflüsse
2014201520162017201820192020 ff.
Originäre finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen3 5993 599
Anleihen4 223136866786713652 980
Schuldscheindarlehen1549999157
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten83319979287304
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing18665328
Darlehensverbindlichkeiten93855321
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten775736403411
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Mit Bruttoausgleich68
Zahlungsabflüsse2 86689111
Zahlungszuflüsse2 800870 0 0
Mit Nettoausgleich42
Zahlungsabflüsse2913

 

In den undiskontierten Zahlungsabflüssen sind Zins- und Tilgungszahlungen enthalten. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind dem frühesten Zeitband zugeordnet. Die variablen Zinszahlungen wurden unter Verwendung des letzten vor dem jeweiligen Bilanzstichtag festgestellten Zinssatzes ermittelt.

 

27  Leasing


Die Forderungen aus Finanzierungsleasing-Verträgen resultieren im Wesentlichen aus der Vermietung von Erzeugnissen des Geschäftsbereichs Security Systems. Die vereinbarte Laufzeit beträgt in der Regel zehn Jahre. Die Forderungen gliedern sich wie folgt:

  

Millionen Euro
20152014
Bruttoinvestitionen in Finanzierungsleasing
fällig innerhalb eines Jahres4239
fällig zwischen einem und fünf Jahren125121
fällig nach mehr als fünf Jahren5954
226214
Barwert der ausstehenden Mindestleasingzahlungen
fällig innerhalb eines Jahres3229
fällig zwischen einem und fünf Jahren10098
fällig nach mehr als fünf Jahren5248
184175
Noch nicht realisierter Finanzertrag4239

 

Es liegen keine nicht garantierten Restwerte vor.

 

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing resultieren insbesondere aus Kraftfahrzeug-Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zwischen drei und sechs Jahren und der Anmietung eines Produktionsgebäudes. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

 

 

Millionen Euro
20152014
Künftige Mindestleasingzahlungen
fällig innerhalb eines Jahres56
fällig zwischen einem und fünf Jahren2116
fällig nach mehr als fünf Jahren128
In den künftigen Mindestleasingzahlungen enthaltener Zinsanteil
fällig innerhalb eines Jahres22
fällig zwischen einem und fünf Jahren86
fällig nach mehr als fünf Jahren24
Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen
fällig innerhalb eines Jahres34
fällig zwischen einem und fünf Jahren1310
fällig nach mehr als fünf Jahren104
2618

 

Die ausstehenden Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasing-Verträgen, bei denen Gesellschaften der Bosch-Gruppe als Leasinggeber auftreten, resultieren vor allem aus Aktivitäten des Geschäftsbereichs Security Systems. Sie gliedern sich wie folgt:

 

 

Millionen Euro
20152014
Fällig innerhalb eines Jahres4449
Fällig zwischen einem und fünf Jahren125125
Fällig nach mehr als fünf Jahren4743
216217

 

Verpflichtungen aus Operating-Leasing-Verträgen, bei denen Gesellschaften der Bosch-Gruppe Leasingnehmer sind, betreffen im Wesentlichen Mietverträge für technische Anlagen, IT-Ausstattung, Kraftfahrzeuge und Gebäude. Der Mindestbetrag der nicht abgezinsten künftigen Zahlungen aus Operating-Leasing beläuft sich auf 1 392 Millionen EUR (Vorjahr 670 Millionen EUR).

 

Die Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:

 

 

Millionen Euro
20152014
Fällig innerhalb eines Jahres427213
Fällig zwischen einem und fünf Jahren738372
Fällig nach mehr als fünf Jahren22785
1 392 670

 

Die erfolgswirksamen Zahlungen von 514 Millionen EUR (Vorjahr 249 Millionen EUR) sind in den Kosten der Funktionsbereiche (Herstellungskosten des Umsatzes, Vertriebs-, Verwaltungs-, Forschungs- und Entwicklungskosten) enthalten.


28 Angaben zu nahe stehenden Personen

 

Die Robert Bosch Industrietreuhand KG übt als Gesellschafterin der Robert Bosch GmbH die Stimmrechtsmehrheit bei dieser aus. Außerdem obliegt der Robert Bosch Industrietreuhand KG die interne Revision der Bosch-Gruppe. Die dafür angefallenen Kosten von 13 Millionen EUR (Vorjahr 13 Millionen EUR) wurden von der Robert Bosch GmbH erstattet.

 

Ein Teil der Pensionszusagen und -mittel ist in die Bosch Pensionsfonds AG ausgegliedert. Alleinige Gesellschafterin der Bosch Pensionsfonds AG ist die Robert Bosch GmbH. Der Bosch Hilfe e.V. gewährt Mitarbeitern von Trägerunternehmen Unterstützungen in Notfällen (Notunterstützungen). Träger des Bosch Hilfe e.V. sind die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, die Robert Bosch Car Multimedia Holding GmbH, Hildesheim, und die Robert Bosch Elektronik GmbH, Salzgitter. Ein Teil des Vermögens des Bosch Hilfe e.V. besteht in seinem Eigentum an der Robert Bosch Wohnungsgesellschaft mbH, Stuttgart. Diese erstellt Immobilien für Bosch-Mitarbeiter und vermietet sie an diese.

 

Die Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart, ist Mieterin von mehreren Immobilien, deren Eigentümerin die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, ist.

  

Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen

Zu den nahe stehenden Unternehmen der Bosch-Gruppe gehören die Gemeinschaftsunternehmen sowie die Unternehmen, an denen eine Minderheitsbeteiligung besteht. Die Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

 

 

 

Millionen Euro
Erbrachte Lieferungen und LeistungenEmpfangene Lieferungen und LeistungenForderungenVerbindlichkeiten
20152014201520142015201420152014
Gemeinschaftsunternehmen72171738558932424
Beteiligungsunternehmen57481187019101113

 

Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.

 

Gesamtbezüge des Managements in Schlüsselpositionen

Bei den Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen handelt es sich um die persönlich haftenden Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, die Mitglieder des Aufsichtsrats sowie die Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH.

 

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf insgesamt 49 Millionen EUR (Vorjahr 27 Millionen EUR) und setzen sich wie folgt zusammen:

  

 

 

Millionen Euro
20152014
Kurzfristig fällige Leistungen23 18
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses15 6
Andere langfristig fällige Leistungen11 3

 

Anteilsbasierte Leistungen werden nicht gewährt.

 

Rückstellungen (Wertberichtigungen) für zweifelhafte Forderungen gegen Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen bestehen nicht. Weiter sind keine Aufwendungen für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen angefallen.

 

Die Bosch-Gruppe gewährt anderen nahe stehenden Personen für verschiedene Dienstleistungen Vergütungen in Höhe von insgesamt 0,6 Millionen EUR (Vorjahr 0,6 Millionen EUR). Bei den zugrunde liegenden Leistungen handelt es sich insbesondere um Beratungstätigkeiten. Zum Geschäftsjahresende bestanden weder Forderungen noch Verbindlichkeiten aus diesen Geschäftsvorfällen. Garantien wurden weder gewährt noch erhalten.

 

29 Zusätzliche Angaben gemäß § 315a HGB


Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Rückstellungen) belaufen sich im Geschäftsjahr 2015 auf 28 Millionen EUR (Vorjahr 16 Millionen EUR) und die der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Angehörigen auf 14 Millionen EUR (Vorjahr 15 Millionen EUR). Die Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen rund 2 Millionen EUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt 176 Millionen EUR (Vorjahr 169 Millionen EUR) zurückgestellt.

  

 

 

Angaben zu Mitarbeitern
Jahresmittel 2015Jahresmittel 2014
Länder der EU202 287158 276
Übriges Europa23 57514 630
Amerika40 43733 714
Asien, Afrika, Australien102 53479 464
368 833286 084

 

Honorare des Abschlussprüfers

Die Honorare des Konzernabschlussprüfers für Prüfungs- und Beratungsleistungen in Deutschland betragen:

 

Millionen Euro
20152014
Honorare für
Abschlussprüfungsleistungen 5,2 4,1
andere Bestätigungsleistungen 0,1 0,1
Steuerberatungsleistungen 1,2 1,6
sonstige Leistungen 10,9 2,6

Anteilsbesitz der Bosch-Gruppe 31. Dezember 2015

 

1 Konsolidierungskreis

 

 

 

 

 

 

Name der Gesellschaft

Sitz

Anteil am Kapital in %

Deutschland

Robert Bosch GmbH

Stuttgart

 

 

 

AS Abwicklung und Solar-Service AG i.L.

Oldenburg

100,0

 

 

AS Abwicklung und Solar-Service Deutschland GmbH i.L.

Oldenburg

100,0

 

 

AS Abwicklung Dritte Produktion GmbH i.L.

Oldenburg

100,0

 

 

Ampack GmbH

Königsbrunn

100,0

¹

 

BD Kompressor Holding GmbH & Co. KG

Lollar

50,0

 

 

BD Kompressor GmbH

Lollar

100,0

 

 

Beissbarth GmbH

München

100,0

¹,²

 

BeYond GmbH

Hildesheim

100,0

¹

 

Bosch Access Systems GmbH

Würselen

100,0

¹

 

Bosch Automotive Service Solutions GmbH

Pollenfeld

100,0

¹

 

Bosch Communication Center Magdeburg GmbH

Magdeburg

100,0

¹

 

Bosch Connected Devices and Solutions GmbH

Reutlingen

100,0

¹

 

Bosch Emission Systems GmbH & Co. KG

Stuttgart

100,0

³

 

Bosch Energy and Building Solutions GmbH

Ditzingen

100,0

¹

 

Bosch Engineering GmbH

Abstatt

100,0

¹

 

Bosch Engineering Holding GmbH

Abstatt

100,0

¹,²

 

Bosch Healthcare Solutions GmbH

Waiblingen

100,0

¹

 

Bosch Industriekessel GmbH

Gunzenhausen

100,0

¹

 

Bosch KWK Systeme GmbH

Lollar

100,0

¹

 

Bosch Packaging Systems GmbH

Remshalden

100,0

¹

 

Bosch Pensionsgesellschaft mbH

Stuttgart

100,0

¹

 

Bosch Power Tec GmbH

Böblingen

100,0

 

 

Bosch Rexroth AG

Stuttgart

100,0

¹,²

 

Bosch Rexroth Guss GmbH

Lohr am Main

100,0

¹

 

Bosch Rexroth Vermögensverwaltung GmbH

Lohr am Main

100,0

¹

 

Bosch Sensortec GmbH

Kusterdingen

100,0

¹

 

Bosch Sicherheitssysteme Engineering GmbH

Nürnberg

100,0

¹

 

Bosch Sicherheitssysteme GmbH

Stuttgart

100,0

¹,²

 

Bosch Sicherheitssysteme Montage und Service GmbH

Weimar

100,0

¹

 

Bosch Silicon Trading GmbH

Obernissa

100,0

 

 

Bosch Software Innovations GmbH

Berlin

100,0

¹

 

Bosch Solar CISTech GmbH

Brandenburg/Havel

100,0

¹

 

Bosch Solar Energy AG

Arnstadt

100,0

¹,²

 

Bosch Solar Thin Film GmbH

Arnstadt

100,0

¹

 

Bosch Solarthermie GmbH

Wettringen

100,0

¹

 

Bosch Technology Licensing Administration GmbH

Gerlingen

100,0

¹

 

Bosch Telecom Holding GmbH

Stuttgart

100,0

¹,²

 

Bosch Thermotechnik GmbH

Wetzlar

100,0

¹,²

 

Bosch Thermotechnik Vermögensverwaltung 1 GmbH

Wetzlar

100,0

¹

 

BSH Hausgeräte GmbH

München

100,0

¹,²

 

BSH Hausgeräte Service GmbH

München

100,0

¹

 

BSH Hausgeräte Service Nauen GmbH

Nauen

100,0

¹

 

BSH Hausgerätewerk Nauen GmbH

Nauen

100,0

¹

 

BSH Vermögensverwaltungs-GmbH

München

100,0

¹

 

BSH Zweite Verwaltungs GmbH

München

100,0

¹

 

Buderus Guss GmbH

Breidenbach

100,0

¹

 

Buderus Immobilien GmbH

Wetzlar

96,0

¹

 

CONSTRUCTA Gesellschaft mit beschränkter Haftung

München

100,0

 

 

Constructa-Neff Vertriebs-GmbH

München

100,0

 

 

Elektra-Versicherungsvermittlungs-GmbH

Frankfurt

100,0

¹

 

ETAS GmbH

Stuttgart

100,0

¹,²

 

EVI Audio GmbH

Straubing

100,0

¹

 

Gaggenau Hausgeräte GmbH

München

100,0

¹

 

Hawera Probst GmbH

Ravensburg

100,0

¹

 

Holger Christiansen Deutschland GmbH

Wilnsdorf

100,0

¹

 

Hüttlin GmbH

Schopfheim

100,0

¹

 

Landau Electronic GmbH

Mörfelden-Walldorf

100,0

¹

 

Matra-Werke GmbH

Hainburg

100,0

¹

 

Moehwald GmbH

Homburg/Saar

100,0

¹

 

Neff GmbH

München

100,0

¹

 

Pharmatec GmbH

Dresden

100,0

¹

 

Pollux Solar-Service GmbH

Arnstadt

100,0

 

 

ProSyst Software GmbH

Köln

100,0

 

 

Robert Bosch Automotive Steering GmbH

Schwäbisch Gmünd

100,0

¹,²

 

Robert Bosch Automotive Steering Bremen GmbH

Bremen

100,0

¹

 

Robert Bosch Battery Systems GmbH

Stuttgart

100,0

¹

 

Robert Bosch Car Multimedia GmbH

Hildesheim

100,0

¹

 

Robert Bosch Car Multimedia Holding GmbH

Hildesheim

100,0

¹,²

 

Robert Bosch Elektronik GmbH

Salzgitter

100,0

¹

 

Robert Bosch Elektronik Thüringen GmbH

Arnstadt

100,0

¹

 

Robert Bosch Elektrowerkzeuge GmbH

Sebnitz

100,0

¹

 

Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH

Eisenach

100,0

¹

 

Robert Bosch Fünfte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

Gerlingen

100,0

¹

 

Robert Bosch Hausgeräte GmbH

München

100,0

 

 

Robert Bosch Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG

Stuttgart

100,0

 

 

Robert Bosch Lizenzverwaltungsgesellschaft mbH

Holzkirchen

100,0

 

 

Robert Bosch Risk and Insurance Management GmbH

Stuttgart

100,0

¹

 

Robert Bosch Venture Capital GmbH

Gerlingen

100,0

¹

 

Robert Bosch Vierte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

Gerlingen

100,0

¹

 

Robert Bosch Zweite Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

Stuttgart

100,0

¹

 

SEG Hausgeräte GmbH

München

100,0

 

 

sia Abrasives Deutschland GmbH

Solingen

100,0

 

 

Sieger Heizsysteme GmbH

Siegen

100,0

¹

 

UC Vermögensverwaltung GmbH

Stuttgart

100,0

¹

 

 

 

 

 

Name der Gesellschaft

Sitz

Anteil am Kapital in %

Europa

 

 

 

Belgien

Bosch Rexroth N.V.

Brüssel

100,0

 

Bosch Thermotechnology N.V. / S.A.

Leuven-Heverlee

100,0

 

BSH Home Appliances S.A.

Brüssel

100,0

 

Robert Bosch Produktie N.V.

Tienen

100,0

 

Robert Bosch S.A.

Anderlecht (Brüssel)

100,0

 

sia Abrasives Belgium N.V. / S.A.

Mollem

100,0

 

 

 

 

Bulgarien

BSH Domakinski Uredi Bulgaria EOOD

Sofia

100,0

 

ProSyst Labs EOOD

Sofia

100,0

 

 

 

 

Dänemark

Bosch Rexroth A/S

Hvidovre

100,0

 

BSH Hvidevarer A/S

Ballerup

100,0

 

Holger Christiansen A/S

Esbjerg

100,0

 

Robert Bosch A/S

Ballerup

100,0

 

 

 

 

Finnland

Bosch Rexroth Oy

Vantaa

100,0

 

BSH Kodinkoneet Oy

Helsinki

100,0

 

Robert Bosch Oy

Vantaa

100,0

 

 

 

 

Frankreich

Bosch Automotive Service Solutions S.a.r.l.

La Ferté-Bernard

100,0

 

Bosch Centre de Service S.A.S.

Freyming-Merlebach

100,0

 

Bosch Rexroth DSI S.A.S.

Vénissieux

100,0

 

Bosch Rexroth S.A.S.

Vénissieux

100,0

 

Bosch Security Systems France S.A.S.

Clamart

100,0

 

Bosch Thermotechnologie S.A.S.

Saint Thégonnec

100,0

 

BSH Electroménager S.A.S.

Saint-Ouen

100,0

 

e.l.m. leblanc S.A.S.

Drancy

100,0

 

Gaggenau Industrie S.A.S.

Lipsheim

100,0

 

Holger Christiansen France S.A.S

Olivet

100,0

 

Robert Bosch (France) S.A.S.

Saint-Ouen

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering Marignier S.A.S.

Marignier

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering Vendôme S.A.S.

Vendôme

100,0

 

sia Abrasives France S.a.r.l.

Villepinte

100,0

 

 

 

 

Griechenland

BSH Ikiakes Syskeves A.B.E.

Athen

100,0

 

Robert Bosch S.A.

Koropi (Athen)

100,0

 

 

 

 

Irland

Robert Bosch Ireland Ltd.

Dublin

100,0

 

 

 

 

Italien

ARESI S.p.A.

Brembate

100,0

 

AS Solar Service Italia S.r.l. i.l.

Treviso

100,0

 

Bosch Automotive Service Solutions S.r.l.

Parma

100,0

 

Bosch Energy and Building Solutions Italy S.r.l.

Cinisello Balsamo

100,0

 

Bosch Rexroth Oil Control S.p.A.

Mailand

100,0

 

Bosch Rexroth S.p.A.

Cernusco

100,0

 

Bosch Security Systems S.p.A.

Mailand

100,0

 

BSH Elettrodomestici S.p.A.

Mailand

100,0

 

Centro Studi Componenti per Veicoli S.p.A.

Modugno (Bari)

100,0

 

Freud S.p.A.

Brugherio

100,0

 

Holger Christiansen Italia S.r.l.

Bologna

100,0

 

ROBERT BOSCH S.p.A. Società Unipersonale

Mailand

100,0

 

SICAM S.r.l.

Correggio

100,0

 

Tecnologie Diesel e Sistemi Frenanti S.p.A.

Modugno (Bari)

100,0

 

VHIT S.p.A.

Offanengo

100,0

 

 

 

 

Kasachstan

Zelmer Kazakhstan Sp. z o.o.

Almaty

100,0

 

 

 

 

Kroatien

BSH kućanski uređaji d.o.o.

Zagreb

100,0

 

 

 

 

Luxemburg

Ferroknepper Buderus S.A.

Esch-sur-Alzette

100,0

 

BSH électroménagers S.A.

Senningerberg

100,0

 

 

 

 

Malta

Robert Bosch Finance Malta, Ltd.

St. Julians

100,0

 

Robert Bosch Holding Malta, Ltd.

St. Julians

100,0

 

Robert Bosch IC Financing Malta Limited

St. Julians

100,0

 

 

 

 

Niederlande

Bosch Communications Center B.V.

Nimwegen

100,0

 

Bosch Packaging Technology B.V.

Schiedam

100,0

 

Bosch Rexroth B.V.

Boxtel

100,0

 

Bosch Security Systems B.V.

Eindhoven

100,0

 

Bosch Thermotechniek B.V.

Deventer

100,0

 

Bosch Transmission Technology B.V.

Tilburg

100,0

 

BSH Huishoudapparaten B.V.

Amsterdam

100,0

 

Nefit Vastgoed B.V.

Deventer

100,0

 

Robert Bosch B.V.

Boxtel

100,0

 

Robert Bosch Holding Nederland B.V.

Boxtel

100,0

 

Robert Bosch Investment Nederland B.V.

Boxtel

100,0

 

Robert Bosch Licensing Administration C.V.

Boxtel

100,0

 

Robert Bosch Packaging Technology B.V.

Weert

100,0

 

Skil Europe B.V.

Breda

100,0

 

Telex Holding Germany B.V.

Boxtel

100,0

 

Telex Holding Hong Kong B.V.

Boxtel

100,0

 

Telex Holding Singapore B.V.

Boxtel

100,0

 

 

 

 

Norwegen

Bosch Rexroth A/S

Ski

100,0

 

BSH Husholdningsapparater A/S

Oslo

100,0

 

Robert Bosch A/S

Ski

100,0

 

 

 

 

Österreich

Bosch Industriekessel Austria GmbH

Bischofshofen

100,0

 

Bosch Rexroth GmbH

Pasching

100,0

 

BSH Finance and Holding GmbH

Wien

100,0

 

BSH Hausgeräte Gesellschaft mbH

Wien

100,0

 

Robert Bosch AG

Wien

100,0

 

Robert Bosch Holding Austria GmbH

Wien

100,0

 

SBM Schoeller-Bleckmann-Medizintechnik GmbH

Ternitz

100,0

 

 

 

 

Polen

Bosch Rexroth Sp. z o.o.

Pruszkow

100,0

 

BSH Sprzȩt Gospodarstwa Domowego Sp. z o.o.

Warschau

100,0

 

ROBERT BOSCH Sp. z o.o.

Warschau

100,0

 

Zelmer S.A.

Rzeszów

100,0

 

 

 

 

Portugal

Bosch Car Multimedia Portugal, S.A.

Braga

100,0

 

Bosch Security Systems, S.A.

Ovar

100,0

 

Bosch Termotechnologia, S.A.

Aveiro

100,0

 

BSHP Electrodomésticos, S.U., Lda.

Carnaxide

100,0

 

Robert Bosch Portugal, SGPS, S.A.

Lissabon

100,0

 

Robert Bosch, S.A.

Lissabon

100,0

 

 

 

 

Rumänien

Bosch Service Solutions S.R.L.

Timişoara

100,0

 

Bosch Rexroth S.R.L.

Blaj

100,0

 

BSH Electrocasnice S.R.L.

Bukarest

100,0

 

ROBERT BOSCH S.R.L.

Bukarest

100,0

 

 

 

 

Russische Föderation

OOO "Construction & investments"

Khimki

100,0

 

OOO Bosch Power Tools

Engels

100,0

 

OOO Bosch Rexroth

Moskau

100,0

 

OOO Bosch Thermotechnik

Moskau

100,0

 

OOO BSH Bytowaja Technika

Moskau

100,0

 

OOO BSH Bytowije Pribory

St. Petersburg

100,0

 

OOO Robert Bosch

Moskau

100,0

 

OOO Robert Bosch Saratow

Engels

100,0

 

Zelmer Russia O.O.O.

Moskau

100,0

 

 

 

 

Schweden

Bosch Rexroth Mellansel AB

Mellansel

100,0

 

Bosch Rexroth Teknik AB

Stockholm

100,0

 

Bosch Thermoteknik AB

Tranås

100,0

 

BSH Home Appliances AB

Stockholm

100,0

 

Robert Bosch AB

Kista

100,0

 

 

 

 

Schweiz

Bosch Packaging Services AG

Beringen

100,0

 

Bosch Packaging Systems AG

Beringen

100,0

 

Bosch Packaging Technology SA

Ecublens

100,0

 

Bosch Pouch Systems AG

Beringen

100,0

 

Bosch Rexroth Schweiz AG

Buttikon

100,0

 

BSH Hausgeräte AG

Geroldswil

100,0

 

Buderus Heiztechnik AG

Pratteln

100,0

 

Robert Bosch AG

Zuchwil

100,0

 

Robert Bosch Internationale Beteiligungen AG

Zuchwil

100,0

 

Sapal S.A.

Ecublens

100,0

 

Scintilla AG

Solothurn

100,0

 

sia Abrasives Industries AG

Frauenfeld

100,0

 

 

 

 

Serbien

BSH Kućni Aparati d.o.o. Beograd

Belgrad

100,0

 

Robert Bosch DOO

Belgrad

100,0

 

 

 

 

Slowakei

BSH Drives and Pumps s.r.o.

Michalovce

100,0

 

Holger Christiansen Produktion Slovakia s.r.o.

Bernolákovo

100,0

 

 

 

 

Slowenien

BSH Hišni Aparati d.o.o.

Nazarje

100,0

 

Indramat elektromotorji d.o.o.

Škofja Loka

100,0

 

 

 

 

Spanien

Bosch Rexroth, S.L.U.

Madrid

100,0

 

Bosch Security Systems S.A.U.

Madrid

100,0

 

BOSCH SISTEMAS DE FRENADO, S.L.U.

Madrid

100,0

 

BSH Electrodomésticos España, S.A.

Zaragoza

100,0

 

ROBERT BOSCH ESPAÑA FÁBRICA CASTELLET S.A.U.

Castellet

100,0

 

ROBERT BOSCH ESPAÑA FÁBRICA MADRID S.A.U.

Madrid

100,0

 

ROBERT BOSCH ESPAÑA FÁBRICA TRETO S.A.U.

Treto

100,0

 

ROBERT BOSCH ESPAÑA GASOLINE SYSTEMS S.A.U.

Aranjuez

100,0

 

ROBERT BOSCH ESPAÑA, S.L.U.

Madrid

100,0

 

sia Abrasives Espana S.A.U.

Madrid

100,0

 

 

 

 

Tschechische Republik

Bosch Diesel s.r.o.

Jihlava

100,0

 

Bosch Rexroth spol. s.r.o.

Brno

100,0

 

Bosch Thermotechnika s.r.o.

Krnov

100,0

 

BSH domácí spotřebiče s.r.o.

Prag

100,0

 

Robert Bosch odbytova s.r.o.

Prag

100,0

 

Robert Bosch, spol. s.r.o.

České Budějovice

100,0

 

 

 

 

Türkei

Bosch Fren Sistemleri Sanayi ve Ticaret A.S.

Bursa

84,5

 

Bosch Rexroth Otomasyon Sanayi ve Ticaret A.S.

Bursa

100,0

 

Bosch Sanayi ve Ticaret A.S.

Bursa

100,0

 

Bosch Termoteknik Sanayi ve Ticaret A.S.

Manisa

100,0

 

BSH Ev Aletleri Sanayi ve Ticaret A.S.

Istanbul

100,0

 

 

 

 

Ukraine

TOV BSH Pobutova Technika

Kiew

100,0

 

Holger Christiansen Production Ukraine

Krakovets

100,0

 

MBT Trade T.B.O.

Kiew

100,0

 

Zelmer Ukraine T.B.O.

Kiew

100,0

 

 

 

 

Ungarn

Bosch Rexroth Kft.

Budapest

100,0

 

BSH Háztartási Készülék Kereskedelmi Kft.

Budapest

100,0

 

Robert Bosch Elektronika Gyártó Kft.

Hatvan

100,0

 

Robert Bosch Energy and Body Systems Kft.

Miskolc

100,0

 

Robert Bosch Kft.

Budapest

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering Kft.

Eger

100,0

 

Robert Bosch Power Tool Elektromos Szerszámgyártó Kft.

Miskolc

100,0

 

Zelmer Magyarország Kereskedelmi Kft.

Budapest

100,0

 

 

 

 

Vereinigtes Königreich

Bosch Automotive Service Solutions Ltd.

Brixworth

100,0

 

Bosch Lawn and Garden Ltd.

Stowmarket

100,0

 

Bosch Packaging Technology Limited

Derby

100,0

 

Bosch Rexroth Ltd.

St. Neots

100,0

 

Bosch Security Systems Ltd.

Denham

100,0

 

Bosch Thermotechnology Ltd.

Worcester

100,0

 

BSH Home Appliances Limited

Milton Keynes

100,0

 

Hägglunds Drives Limited

Wakefield

100,0

 

Kliklok International Limited

Bristol

100,0

 

Robert Bosch Investment Ltd.

Worcester

100,0

 

Robert Bosch Ltd.

Denham

100,0

 

Robert Bosch UK Holdings Limited

Denham

100,0

 

sia Abrafoam Ltd.

Alfreton

100,0

 

sia Abrasives (G.B.) Ltd.

Greetland

100,0

 

sia Abrasives Holding Ltd.

Greetland

100,0

 

sia Fibral Ltd.

Greetland

100,0

 

Worcester Group plc

Worcester

100,0

 

 

 

 

Zypern

SDA SUPPLY Limited i.L.

Larnaca

100,0

 

 

 

 

Amerika

 

 

 

Argentinien

Bosch Rexroth S.A.I.C.

Buenos Aires

100,0

 

BSH Electrodomésticos S.A.

Buenos Aires

100,0

 

Robert Bosch Argentina Industrial S.A.

Buenos Aires

100,0

 

 

 

 

Brasilien

Bosch Rexroth Ltda.

Atibaia

100,0

 

Bosch Solutions Serviços Automotivos Ltda.

São Paulo

100,0

 

Robert Bosch Ltda.

Campinas

100,0

 

Robert Bosch Centro de Comunicação Limitada

Campinas

100,0

 

Robert Bosch Direçáo Automotiva Ltda.

Sorocaba

100,0

 

Robert Bosch Tecnologia de Embalagem Ltda.

Alphaville

100,0

 

sia Abrasivos Industriais Ltda.

São José dos Pinhais

100,0

 

 

 

 

Chile

Robert Bosch S. A.

Santiago de Chile

100,0

 

 

 

 

Costa Rica

Robert Bosch Service Solutions - Costa Rica Sociedad Anonima

Heredia

100,0

 

 

 

 

Kanada

Bosch Rexroth Canada Corporation

Welland, ON

100,0

 

BSH Home Appliances Ltd./ Électroménagers BSH Ltée

Mississauga, ON

100,0

 

Extreme CCTV Inc.

Burnaby, BC

100,0

 

Freud Canada Inc.

Mississauga, ON

100,0

 

ROBERT BOSCH INC.

Mississauga, ON

100,0

 

 

 

 

Kolumbien

Robert Bosch Ltda.

Bogotá

100,0

 

 

 

 

Mexiko

Bosch Rexroth, S.A. de C.V.

Mexico City

100,0

 

Frenados Mexicanos, S.A. de C.V.

Aguascalientes

100,0

 

Robert Bosch Mexico Sistemas de Frenos, S. de R.L. de C.V.

Juarez

100,0

 

Robert Bosch Mexico Holding, S.A. de C.V.

Mexico City

100,0

 

Robert Bosch México S.A. de C.V.

Mexico City

100,0

 

Robert Bosch México Sistemas Automotrices, S.A. de C.V.

San Luis Potosi

100,0

 

Robert Bosch Sistemas Automotrices, S.A. de C.V.

Juarez

100,0

 

Robert Bosch Tool de Mexico, S.A. de C.V.

Mexicali

100,0

 

Robert Bosch, S. de R.L. de C.V.

Toluca

100,0

 

Robert Bosch México Sistemas de Seguridad S.A. de C.V.

Hermosillo

100,0

 

 

 

 

Peru

BSH Electrodomésticos S.A.C.

Callao/Lima

100,0

 

Robert Bosch S.A.C.

Lima

100,0

 

 

 

 

Venezuela

Inversiones 421-10, C.A.

Caracas

100,0

 

Skil Venezolana SRL

Caracas

100,0

 

 

 

 

Vereinigte Staaten

AS Solar Service NA, Inc.

Denver, CO

100,0

 

Bosch Automotive Service Solutions Inc.

Warren, MI

100,0

 

Bosch Brake Components LLC

Broadview, IL

100,0

 

Bosch Packaging Services Inc.

Raleigh, NC

100,0

 

Bosch Packaging Technology, Inc.

New Richmond, WI

100,0

 

Bosch Rexroth Corporation

Lehigh Valley, PA

100,0

 

Bosch Security Systems Inc.

Burnsville, MN

100,0

 

Bosch Thermotechnology Corp.

Londonderry, NH

100,0

 

BSH Home Appliances Corporation

Irvine, CA

100,0

 

Climatec, LLC

Phoenix, AZ

100,0

 

Compu-Spread Corporation

Delano, MN

100,0

 

ETAS Inc.

Ann Arbor, MI

100,0

 

FHP Manufacturing Company

Fort Lauderdale, FL

57,0

 

Freud America Inc.

High Point, NC

100,0

 

Kliklok Corporation

Decatur, GA

100,0

 

Klikwood Corporation

Decatur, GA

100,0

 

Osgood Industries, Inc.

Oldsmar, FL

100,0

 

Ovonic Energy Products, Inc.

Orion, MI

100,0

 

Robert Bosch Asset Management I LLC

Wilmington, DE

100,0

 

Robert Bosch Asset Management I LP

Wilmington, DE

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering LLC

Florence, KY

100,0

 

Robert Bosch Battery Systems LLC

Orion, MI

100,0

 

Robert Bosch Finance LLC

Broadview, IL

100,0

 

ROBERT BOSCH FUEL SYSTEMS LLC

Kentwood, MI

100,0

 

Robert Bosch Healthcare Systems, Inc.

Farmington Hills, MI

100,0

 

Robert Bosch LLC

Broadview, IL

100,0

 

Robert Bosch North America Corporation

Broadview, IL

100,0

 

Robert Bosch Packaging Technology Inc.

Minneapolis, MN

100,0

 

Robert Bosch Tool Corporation

Mt. Prospect, IL

100,0

 

Seeo, Inc.

Hayward, CA

100,0

 

sia Abrasives, Inc. USA

Charlotte, NC

100,0

 

 

 

 

Asien

 

 

 

China

AUTOBOSS Tech, Inc.

Shenzhen

100,0

 

Bosch (Ningbo) e-scooter Motor Co., Ltd.

Ningbo

60,0

 

Bosch (Shanghai) Investment Consulting Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch (Shanghai) Security Systems Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch (Shanghai) Venture Capital Investment Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch (Zhuhai) Security Systems Co., Ltd.

Zhuhai

100,0

 

Bosch Automotive Aftermarket (China) Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

Bosch Automotive Components (Changchun) Co., Ltd.

Changchun

55,0

 

Bosch Automotive Diagnostics Equipment (Shenzhen) Ltd.

Shenzhen

100,0

 

Bosch Automotive Diesel Systems Co., Ltd.

Wuxi

66,0

 

Bosch Automotive Products (Changsha) Co., Ltd.

Changsha

100,0

 

Bosch Automotive Products (Chengdu) Co., Ltd.

Chengdu

100,0

 

Bosch Automotive Products (Suzhou) Co., Ltd.

Suzhou

100,0

 

Bosch Automotive Service Solutions (Suzhou) Co., Ltd.

Suzhou

100,0

 

Bosch Automotive Steering (Jinan) Co., Ltd.

Jinan

100,0

 

Bosch Automotive Steering (Nanjing) Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

Bosch Automotive Steering Jincheng (Nanjing) Co., Ltd.

Nanjing

70,0

 

Bosch Automotive Steering Management (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Automotive Systems (Wuxi) Co., Ltd.

Wuxi

100,0

 

Bosch Car Multimedia (Wuhu) Co., Ltd.

Wuhu

60,0

 

Bosch (China) Investment Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Inspection Technology (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Laser Equipment (Dongguan) Limited

Dongguan

100,0

 

Bosch Packaging Technology (Chengdu) Co., Ltd.

Chengdu

100,0

 

Bosch Packaging Technology (Hangzhou) Co., Ltd.

Hangzhou

100,0

 

Bosch Power Tools (China) Ltd.

Hangzhou

100,0

 

Bosch Rexroth (Beijing) Hydraulic Co., Ltd.

Beijing

100,0

 

Bosch Rexroth (Changzhou) Co., Ltd.

Changzhou

100,0

 

Bosch Rexroth (China) Ltd.

Hongkong

100,0

 

Bosch Rexroth (Xi'an) Electric Drives and Controls Co., Ltd.

Xi'an

100,0

 

Bosch Security Systems Ltd.

Hongkong

100,0

 

Bosch Steering Systems (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Thermotechnology (Beijing) Co., Ltd.

Beijing

100,0

 

Bosch Trading (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

BSH Electrical Appliances (Jiangsu) Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

BSH Home Appliances Co., Ltd.

Chuzhou

100,0

 

BSH Home Appliances Ltd.

Hongkong

100,0

 

BSH Home Appliances (China) Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

BSH Home Appliances Holding (China) Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

BSH Home Appliances Service Jiangsu Co., Ltd.

Nanjing

100,0

 

BSW Household Appliances Co., Ltd.

Wuxi

100,0

 

ETAS Automotive Technology (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Hägglunds Drives Shanghai Ltd.

Shanghai

100,0

 

Robert Bosch Company Ltd.

Hongkong

100,0

 

Shanghai Bosch Rexroth Hydraulics & Automation Ltd.

Shanghai

100,0

 

Taixiang Vehicle Replace Parts (Shenzhen) Co., Ltd.

Shenzhen

100,0

 

United Automotive Electronic Systems Co., Ltd.

Shanghai

51,0

 

ZF Shanghai Steering Systems Co., Ltd.

Shanghai

51,0

 

ZF Shanghai Steering System (Wuhan) Co., Ltd.

Wuhan

51,0

 

ZF Shanghai Steering System (Yantai) Co., Ltd.

Yantai

51,0

 

 

 

 

Indien

Bosch Automotive Electronics India Private Ltd.

Bengaluru

100,0

 

Bosch Chassis Systems India Ltd.

Pune

97,9

 

Bosch Electrical Drives India Private Ltd.

Chennai

89,2

 

Bosch Ltd.

Bengaluru

71,2

 

Bosch Rexroth (India) Ltd.

Ahmedabad

97,0

 

BSH Home Appliances Private Limited

Mumbai

100,0

 

BSH Household Appliances Manufacturing Private Limited

Mumbai

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering Private Limited

Pune

74,0

 

Robert Bosch Engineering and Business Solutions Private Ltd.

Bengaluru

100,0

 

 

 

 

Indonesien

PT BSH Home Appliances

Jakarta

100,0

 

P.T. Robert Bosch

Jakarta

100,0

 

 

 

 

Israel

BSH Home Appliances Ltd.

Herzlia

100,0

 

 

 

 

Japan

Bosch Automotive Service Solutions Corporation

Tokio

100,0

 

Bosch Corporation

Tokio

100,0

 

Bosch Packaging Technology K.K.

Tokio

100,0

 

Bosch Rexroth Corporation

Tsuchiura-shi

99,9

 

ETAS K.K.

Yokohama

100,0

 

Bosch Security Systems Inc.

Tokio

100,0

 

FA Niigata Co., Ltd.

Niigata

100,0

 

Fuji Aitac Co., Ltd.

Gunma

100,0

 

Gunma Seiki Co., Ltd.

Gunma

100,0

 

Nippon Injector Corporation

Odawara

50,0

 

 

 

 

Korea

Bosch Electrical Drives Co., Ltd.

Sejong

100,0

 

Bosch Rexroth Korea Ltd.

Busan

100,0

 

Robert Bosch Korea Limited Company

Daejeon

100,0

 

 

 

 

Malaysia

Bosch Power Tools Engineering Sdn. Bhd.

Penang

100,0

 

Bosch Rexroth Sdn. Bhd.

Shah Alam

100,0

 

Bosch Solar Energy Malaysia Sdn. Bhd.

Penang

100,0

 

BSH Home Appliances Sdn. Bhd.

Kuala Lumpur

100,0

 

ROBERT BOSCH (MALAYSIA) SDN. BHD.

Penang

100,0

 

Robert Bosch Automotive Steering Sdn. Bhd.

Penang

100,0

 

ROBERT BOSCH POWER TOOLS SDN. BHD.

Penang

100,0

 

Robert Bosch Sdn. Bhd.

Kuala Lumpur

100,0

 

 

 

 

Philippinen

Bosch Service Solutions, Inc.

Manila

100,0

 

Robert Bosch Inc.

Manila

100,0

 

 

 

 

Saudi Arabien

BSH Home Appliances Saudi Arabia LLC

Dschidda

51,0

 

 

 

 

Singapur

Bosch Packaging Technology (Singapore) Pte. Ltd.

Singapur

100,0

 

Bosch Rexroth Pte. Ltd.

Singapur

100,0

 

BSH Home Appliances Pte. Ltd.

Singapur

100,0

 

Robert Bosch (South East Asia) Pte. Ltd.

Singapur

100,0

 

Robert Bosch Security Solutions Pte.

Singapur

100,0

 

 

 

 

Taiwan

Bosch Rexroth Co. Ltd.

Taipei

100,0

 

BSH Home Appliances Private Limited

Taipei

100,0

 

Robert Bosch Taiwan Co., Ltd.

Taipei

100,0

 

Unipoint Electric MFG Co., Ltd.

Taipei

100,0

 

 

 

 

Thailand

Bosch Automotive Thailand Co. Ltd.

Rayong

87,9

 

Bosch Packaging Technology (Thailand) Co., Ltd.

Chonburi

100,0

 

BSH Home Appliances Ltd.

Bangkok

100,0

 

Robert Bosch Ltd.

Bangkok

100,0

 

Robert Bosch Automotive Technologies (Thailand) Co., Ltd.

Rayong

100,0

 

 

 

 

Vereinigte Arabische Emirate

BSH Home Appliances FZE

Dubai

100,0

 

BSH Home Appliances General Trading LLC

Dubai

100,0

 

Robert Bosch Middle East FZE

Dubai

100,0

 

 

 

 

Vietnam

Bosch Vietnam Co., Ltd.

Dong Nai Province

100,0

 

 

 

 

Übrige Welt

 

 

 

Australien

Australian Industrial Abrasives Pty. Ltd.

Rowville

100,0

 

Bosch Automotive Service Solutions Pty. Ltd.

Melbourne

100,0

 

Bosch Rexroth Pty. Ltd.

Kings Park

100,0

 

Bosch Security Systems Pty. Ltd.

Sydney

100,0

 

BSH Home Appliances Pty. Ltd.

Heatherton

100,0

 

Robert Bosch (Australia) Pty. Ltd.

Clayton

100,0

 

sia Abrasives Australasia Holding Pty. Ltd.

Rowville

100,0

 

sia Abrasives Australia Pty. Ltd.

Rowville

100,0

 

 

 

 

Marokko

BSH Electroménagers (SA)

Casablanca

100,0

 

 

 

 

Neuseeland

Bosch Security Systems Ltd.

Auckland

100,0

 

BSH Home Appliances Ltd.

Auckland

100,0

 

 

 

 

Südafrika

BSH Home Appliances (Pty.) Ltd.

Johannesburg

100,0

 

Robert Bosch (Pty.) Ltd.

Brits

100,0

 

2 Beteiligungen bewertet at Equity

  

 

 

 

 

 

Name der Gesellschaft

Sitz

Anteil am Kapital in %

Deutschland

Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG

Stuttgart

50,0

 

EM-motive GmbH

Hildesheim

50,0

 

 

 

 

Korea

KB Wiper Systems Co., Ltd.

Daegu

50,0

 

 

 

 

Südafrika

Hytec Holdings Pty. Ltd.

Johannesburg

50,0

 

 

 

 

Vereinigte Staaten

Associated Fuel Pump Systems Corporation

Anderson, SC

50,0

 

3 Beteiligungen bewertet zu Anschaffungskosten

 

 

 

 

 

Name der Gesellschaft

Sitz

Anteil am Kapital in %

Deutschland

AIG Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH

Stuttgart

100,0

 

Alltrucks GmbH & Co. KG

München

33,3

 

Asanetwork GmbH

Willstätt

23,3

 

BD Kompressor Management GmbH

Lollar

100,0

 

Bosch Emission Systems Verwaltungs-GmbH

Stuttgart

100,0

 

Bosch Mahle Turbo Systems Verwaltungs GmbH

Stuttgart

50,0

 

Bosch Management Support GmbH

Leonberg

100,0

 

Bosch Pensionsfonds AG

Stuttgart

100,0

 

Bosch Rexroth Interlit GmbH

Joachimsthal

100,0

 

Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH

Dresden

100,0

 

Bosch SoftTec GmbH

Hildesheim

100,0

 

BS Systems GmbH & Co. KG

Zusmarshausen

50,0

 

BSH Altersfürsorge GmbH

München

100,0

 

CDE - Packaging GmbH

Glauburg-Stockheim

49,0

 

ECP Energiecontracting GmbH

Heidelberg

81,0

 

Energiespeicher Nord GmbH & Co. KG

Braderup

45,0

 

Energiespeicher Nord Verwaltungs GmbH

Braderup

45,0

 

escrypt GmbH Embedded Security

Bochum

100,0

 

GFI Gesellschaft für Infrastrukturdienste mbH

Reutlingen

100,0

 

Home Connect GmbH

München

100,0

 

Integrated Management Consulting GmbH

Schwäbisch Gmünd

100,0

 

JCB Management GmbH

Hannover

20,0

 

Johnson Controls Autobatterie GmbH & Co. KGaA

Hannover

20,0

 

Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH

München

20,0

 

Koller + Schwemmer GmbH

Nürnberg

100,0

 

Lithium Energy and Power GmbH & Co. KG

Stuttgart

50,0

 

Makat Candy Technology GmbH

Dierdorf

100,0

 

Mobility Media GmbH

Berlin

100,0

 

mozaiq operations GmbH

Frankfurt/Main

33,3

 

part GmbH

Bad Urach

50,0

 

Profilo Elektrogeräte-Vertriebsgesellschaft mbH

München

100,0

 

Prüfzentrum Boxberg GmbH

Boxberg

100,0

 

Robert Bosch Battery Solutions GmbH

Eisenach

100,0

 

Robert Bosch Immobilien GmbH

Stuttgart

100,0

 

Robert Bosch Lollar Guss GmbH

Lollar

100,0

 

Robert Bosch Power Tools GmbH & Co. KG

Leinfelden-Echterdingen

100,0

 

Robert Bosch Smart Home GmbH

Stuttgart

100,0

 

Robert Bosch Start-Up GmbH

Stuttgart

100,0

 

Robert Bosch Starter Motors Generators Holding GmbH

Schwieberdingen

100,0

 

Robert Bosch Technical and Business Solutions GmbH

Stuttgart

100,0

 

Service- und Betriebsgesellschaft Heidehof GmbH

Stuttgart

100,0

 

SupplyOn AG

Hallbergmoos

42,1

 

Valicare GmbH

Frankfurt/Main

100,0

 

 

 

 

Europa

 

 

 

Belgien

EpiGaN NV

Leuven

22,0

 

 

 

 

Bulgarien

Robert Bosch EOOD

Sofia

100,0

 

 

 

 

Dänemark

Moeller & Devicon A/S

Sandved

100,0

 

 

 

 

Estland

Robert Bosch OÜ

Tallinn

100,0

 

 

 

 

Frankreich

BD Kompressor France S.a.r.l.

Trevoux

100,0

 

Bosch Packaging Technology S.A.S.

Saint-Ouen

100,0

 

ETAS S.A.S.

Saint-Ouen

100,0

 

 

 

 

Georgien

Robert Bosch Ltd.

Tiflis

100,0

 

 

 

 

Griechenland

Bosch Rexroth S.A.

Athen

100,0

 

 

 

 

Italien

BARI SERVIZI INDUSTRIALI Società consortile a r.l.

Modugno

50,0

 

Dana Rexroth Transmission Systems S.r.l.

Arco

50,0

 

DECA S.r.l.

Lugo

100,0

 

Oleodinamica Gambini S.r.l.

Modena

20,0

 

 

 

 

Kasachstan

TOO Robert Bosch

Almaty

100,0

 

 

 

 

Kroatien

Robert Bosch d.o.o.

Zagreb

100,0

 

 

 

 

Lettland

Robert Bosch SIA

Riga

100,0

 

 

 

 

Litauen

UAB Robert Bosch

Vilnius

100,0

 

 

 

 

Niederlande

Bosch Thermotechnology Netherlands Holding B.V.

Boxtel

100,0

 

Tradeplace B.V.

Amsterdam

20,0

 

 

 

 

Österreich

Bosch General Aviation Technology GmbH

Wien

100,0

 

RobArt GmbH

Linz

22,0

 

ZENO Track GmbH

Wien

100,0

 

 

 

 

Polen

Loos Centrum Sp.z o.o.

Warschau

26,0

 

 

 

 

Russische Föderation

Bosch Heating Systems LLC

Engels

100,0

 

Evroradiators LLC

Engels

100,0

 

Robert Bosch Samara LLC

Chernovskiy

100,0

 

 

 

 

Schweiz

Bosch Automotive Service Solutions AG

Kriens

100,0

 

Rotzinger AG

Kaiseraugst

46,7

 

 

 

 

Slowakei

Robert Bosch spol. s.r.o.

Bratislava

100,0

 

Valicare s.r.o.

Trencin

51,1

 

 

 

 

Slowenien

BSH I.D. Invalidska družba d.o.o.

Nazarje

100,0

 

Robert Bosch d.o.o.

Ljubljana

100,0

 

 

 

 

Spanien

Bosch Automotive Service Solutions S.A.U.

Madrid

100,0

 

 

 

 

Ukraine

Robert Bosch Ltd.

Kiew

100,0

 

 

 

 

Ungarn

Bosch Electronic Service Kft.

Kecskemét

100,0

 

Bosch Packaging Systems Kft.

Pécel

100,0

 

 

 

 

Vereinigtes Königreich

ETAS Ltd.

York

100,0

 

LAGTA Group Training Limited

Motherwell

100,0

 

LAGTA Limited

Motherwell

100,0

 

Spore Holdings Ltd.

Daventry

100,0

 

 

 

 

Weißrussland

Robert Bosch OOO

Minsk

100,0

 

 

 

 

Amerika

 

 

 

Brasilien

Bosch Soluções Integradas Brasil Ltda.

Campinas

100,0

 

Bosch Management Support Ltda.

Campinas

99,9

 

Bosch Termotecnologia Ltda.

São Paulo

100,0

 

Metapar Usinagem Ltda.

Curitiba-Paraná

100,0

 

 

 

 

Chile

Bosch Rexroth Chile S.p.A.

Santiago de Chile

100,0

 

 

 

 

Ecuador

Robert Bosch Sociedad Anónima - Ecuabosch

Guayaquil

100,0

 

 

 

 

Mexiko

Bosch Automotive Service Solutions S.A. de C.V.

Mexico City

100,0

 

Bosch Management Services Mexico, S.C.

Mexico City

100,0

 

 

 

 

Panama

Robert Bosch Panama S.A.

Panama City

100,0

 

Robert Bosch Panama Colon, S.A.

Colon

100,0

 

 

 

 

Venezuela

Bosch Rexroth S.A.

Caracas

100,0

 

Robert Bosch S.A.

Caracas

100,0

 

 

 

 

Vereinigte Staaten

Akustica Inc.

Pittsburgh, PA

100,0

 

Bosch Energy Storage Solutions LLC

Palo Alto, CA

100,0

 

Bosch Management Services Corporation

Wilmington, DE

100,0

 

Bosch Software Innovations Corp.

Chicago, IL

100,0

 

Bosch Solar Energy Corp.

Detroit, MI

100,0

 

BSE PV LLC

Palo Alto, CA

100,0

 

Escrypt Inc.

Ann Arbor, MI

100,0

 

Industrial Pharmaceutical Resources, Inc.

Bartlett, IL

49,0

 

KX2 Holding Building Technologies Group, LP

Phoenix, AZ

100,0

 

North America Fuel Systems Remanufacturing LLC

Kentwood, MI

50,0

 

PBR International USA Ltd.

Knoxville, TN

100,0

 

Robert Bosch Start-up Platform North America LLC

Wilmington, DE

100,0

 

RoboToolz Inc.

Mountain View, CA

100,0

 

 

 

 

Asien

 

 

 

Bangladesch

Robert Bosch (Bangladesh) Ltd.

Dhaka

100,0

 

 

 

 

China

Bosch (Donghai) Automotive Test & Technology Center Co., Ltd.

Donghai

100,0

 

Bosch (Hulunbeier) Automotive Test and Technology Centre Co., Ltd.

Yakeshi

100,0

 

Bosch (Shanghai) Smart Life Technology Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Automotive (Wuhu) Co., Ltd.

Wuhu

100,0

 

Bosch Automotive Technical Service (Beijing) Co., Ltd.

Beijing

100,0

 

Bosch Electronics Trading (Suzhou) Co., Ltd.

Suzhou

100,0

 

Bosch Thermotechnology (Shandong) Co., Ltd.

Zibo

100,0

 

Bosch Thermotechnology (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Bosch Thermotechnology (Wuhan) Co., Ltd.

Wuhan

100,0

 

BSH Home Appliance Trading Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Freud International Trading (Shanghai) Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

Guangzhou sia Abrasives Company Ltd.

Guangzhou

100,0

 

HEFEI M&B Air Conditioning Equipment Co., Ltd.

Heifei

40,0

 

Loos China Ltd.

Hongkong

100,0

 

Nanjing Bovon Power Tools Co.

Nanjing

50,0

 

Seeo Battery Systems Co., Ltd.

Shanghai

100,0

 

sia Abrasives Company Ltd.

Hongkong

100,0

 

 

 

 

Indien

ETAS Automotive India Private Ltd.

Bengaluru

100,0

 

Klenzaids Contamination Controls Private Limited

Mumbai

49,0

 

Newtech Filter India Private Limited

Bengaluru

100,0

 

MIVIN Engineering Technologies Private Ltd.

Bengaluru

100,0

 

Precision Seals Manufacturing Ltd.

Pune

100,0

 

ZF Steering Gear (India) Ltd.

Pune

26,0

 

 

 

 

Indonesien

P.T. Bosch Rexroth

Jakarta

100,0

 

P.T. Robert Bosch Automotive

Jakarta

100,0

 

 

 

 

Iran

Bosch Tejarat Pars

Teheran

100,0

 

 

 

 

Israel

Utilight Ltd.

Yavne

22,3

 

 

 

 

Japan

Advanced Driver Information Technology Corporation

Kariya-shi

50,0

 

Bosch Engineering K.K.

Tokio

100,0

 

Daito Hydraulics Co., Ltd.

Nasu-gun

100,0

 

Kanto Seiatsu Kogyo Co., Ltd.

Honjo

94,9

 

Knorr-Bremse Commercial Vehicle Systems Japan, Ltd.

Tokio

20,0

 

 

 

 

Kambodscha

Robert Bosch (Cambodia) Co., Ltd.

Phnom Penh

100,0

 

 

 

 

Korea

ETAS Korea Co., Ltd.

Seoul

100,0

 

 

 

 

Malaysia

Pacific BBA (Malaysia) Sdn. Bhd.

Shah Alam

100,0

 

Robert Bosch (Penang) Sdn. Bhd.

Penang

100,0

 

 

 

 

Sri Lanka

Robert Bosch Lanka Pvt. Ltd.

Colombo

100,0

 

 

 

 

Thailand

FMP Distribution Ltd.

Rayong

50,1

 

FMP Group (Thailand) Ltd.

Rayong

50,7

 

Pacific BBA (Thailand) Ltd.

Bangkok

100,0

 

 

 

 

Vietnam

Robert Bosch Engineering and Business Solutions Vietnam Co. Ltd.

Ho Chi Minh City

100,0

 

 

 

 

Übrige Welt

 

 

 

Ägypten

Bosch Packaging Technology Ltd.

Kairo

100,0

 

Robert Bosch Ltd.

Kairo

100,0

 

 

 

 

Australien

FMP Group (Australia) Pty. Ltd.

Ballarat

49,0

 

Pacifica Group Pty. Ltd.

Melbourne

100,0

 

 

 

 

Kenia

Robert Bosch East Africa Ltd.

Nairobi

100,0

 

 

 

 

Neuseeland

Bosch Rexroth Ltd.

Auckland

100,0

 

Robert Bosch Ltd.

Auckland

100,0

 

 

 

 

Nigeria

Robert Bosch Limited

Lagos

100,0

 

 

 

 

Südafrika

Hägglunds Drives South Africa (Pty.) Ltd.

Fourways

100,0

 

 

 

 

Tunesien

Robert Bosch Tunisie SARL

Tunis

100,0

Stuttgart, den 15. März 2016

 

Robert Bosch GmbH
Die Geschäftsführer